Manuel Neuer deutete vor der Saison sein wahrscheinliches Karriereende für das kommende Jahr an. Beim FC Bayern steht mit Jonas Urbig sein Nachfolger aber schon bereit. Der Rekordmeister hat dennoch keine Ruhe, was die Position zwischen den Pfosten angeht. Vielmehr droht den Bayern sogar ein ungewolltes Szenario.
Denn mit Leonard Prescott haben die Münchner zwar einen weiteren hochtalentierten Schlussmann in ihren Reihen, allerdings hat dieser nur noch bis 2027 Vertrag. Einen Umstand, den die Bayern liebend gerne ändern würden.
Wie aus dem "Sky"-Podcast "Mia san vier" hervorgeht, ist der Rekordmeister gewillt, das Arbeitspapier von Prescott auszuweiten. Gespräche zwischen den beiden Parteien sollen derzeit laufen, sich allerdings nicht ganz so einfach gestalten.
Denn Prescott fehlt bei den Bayern die langfristige Perspektive. Jonas Urbig wurde in den letzten Jahren als Neuer-Nachfolger und neue Nummer eins aufgebaut. Dem früheren Kölner gehört mit 23 Jahren die Zukunft beim Rekordmeister. Das sieht auch Prescott, dem dementsprechend die Perspektive für die Zukunft fehlt.
Anzeige
Prescott auf dem Zettel vieler Klubs
Dem FC Bayern droht deshalb nun das denkbar schlechteste Szenario. Sollte keine Vertragsverlängerung zustande kommen, müsste man Prescott im kommenden Sommer ablösefrei ziehen lassen. An Interessenten mangelt es dabei laut "Sky" nicht, sowohl in Deutschland als auch im Ausland haben etliche Klubs den Schlussmann auf dem Zettel.
Mehr dazu:
Prescott kam 2023 von Union Berlin in die Bayern-Jugend und wurde dort zum U-Nationalspieler, der bereits zwölf Mal für den DFB (9x U17) auflief.
Ein spannendes Detail: Prescott, der in der Vorsaison unter anderem vier Mal im Champions-League-Kader der Bayern stand, wird vertreten von der Agentur Rummenigge Sports, die von Roman Rummenigge, dem Sohn von Karl-Heinz Rummenigge, geführt wird.





























