Sportvorstand Samir Arabi fand nach seinem Amtsantritt bei Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf im Mai eine Mammutaufgabe vor.
"Wir haben überlegt, ob wir den Trainingsstart verschieben, da nicht klar war, ob genügend Spieler hier sind. Das war schon heftig. Aber das hat sich Stück für Stück gefunden", schilderte der 47-Jährige im "kicker".
Arabi führte aus: "Am 1. Spieltag waren zehn Zugänge in der Startelf. Die Kaderplanung glich da eher einer Not-OP als einer Schönheits-OP. Dann ist es klar, dass sich das alles erst finden muss."
Der langjährige Manager von Arminia Bielefeld musste in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt nach dem bitteren Sturz in die 3. Liga in Sachen Kaderplanung quasi bei Null beginnen.
"Es war am Anfang gar nicht so leicht, die Spieler davon zu überzeugen, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenkriegen. Die Feinjustierung am Kader konnten wir erst am Ende vornehmen. Deshalb ganz klar: Ich träume nicht davon, das jede Saison so zu machen", sagte Arabi.
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Mit dem Ergebnis zeigt sich der Fortuna-Funktionär "sehr" zufrieden. "Ja, die Gruppe muss sich entwickeln. Wer in der Kürze der Zeit so viele Entscheidungen trifft, der liegt nicht immer nur richtig. Wichtig ist, dass wir deutlich mehr gute als schlechte Entscheidungen getroffen haben."
Dennoch geriet der Saisonstart holprig. Nach sieben Spieltagen hat Düsseldorf zehn Punkte auf dem Konto, was Rang zehn bedeutet - eine Tabellenregion, welche die Fortuna zeitnah wieder verlassen möchte - und muss. "Dieser Standort, dieses Stadion - das kannst du dauerhaft nicht mit der 3. Liga finanzieren. Das ist uns allen klar", betonte Arabi.
Er erinnert allerdings daran, dass die damaligen Verantwortlichen vor der Abstiegssaison in der 2. Liga "sehr offensiv" ihre Aufstiegsambitionen betont hatten. "Davon, solche offensiven Ziele nach außen zu geben, bin ich kein Freund", sagte Arabi.





























