Seit Jahren fungiert Matthias Sammer bei Borussia Dortmund als Berater. Zuletzt aber gab es Gerüchte um eine bevorstehende Trennung. BVB-Boss Carsten Cramer reagiert.
"Es geht weiter. Matthias hat einen Vertrag bis 2028 bei uns. Darauf haben wir uns schon im Sommer verständigt, dass wir die gemeinsame Zusammenarbeit fortsetzen", sagte der neue Vorsitzende der Dortmunder Geschäftsführung dem "SID".
Den Spekulationen um ein Sammer-Aus beim BVB trat Cramer mit deutlichen Worten entgegen. "Wir arbeiten mit ihm sehr gerne zusammen, wir schätzen ihn sehr", betonte der 57-Jährige. "Wir sind sehr froh, dass er auf unserer Seite ist, auf unserer Tribüne sitzt, viel im Hintergrund arbeitet und seine Erfahrung zur Verfügung stellt. Das ist gut so."
Sammer, der nach einem leichten Schlaganfall im Jahr 2016 nicht mehr operativ im Profi-Geschäft arbeiten will, berät die BVB-Führung seit 2018. Engagiert wurde er damals von Cramers Vorgänger Hans-Joachim Watzke.
"Bild" berichtete zuletzt, Sammer pflege zwar einen engen Draht zu Trainer Niko Kovac. BVB-Sportdirektor Ole Book soll sich aber weniger intensiv mit dem früheren Meistercoach austauschen als sein Vorgänger Sebastian Kehl.
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BVB verlängert mit Führungs-Trio
Die Personalfragen in der BVB-Führungsetage sind vorerst geklärt: Ende September bestätigte der Verein die Vertragsverlängerungen mit Cramer sowie Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Finanzchef Thomas Treß, der 2028 allerdings auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung ausscheiden wird.
"Ich habe großes Vertrauen in Carsten Cramer und die gesamte Geschäftsführung. Sie verfügt über die Erfahrung, die Kompetenz und das Verständnis für die besondere Identität unseres Klubs, um Borussia Dortmund erfolgreich in die Zukunft zu führen. Mit der neuen Unternehmensstrategie und dem angestoßenen Satzungsprozess sind wichtige Projekte auf den Weg gebracht, die den BVB sportlich, wirtschaftlich, strukturell und kulturell zukunftsfähig aufstellen sollen. Ich bin überzeugt: Borussia Dortmund ist bei dieser Geschäftsführung in sehr guten Händen", sagte Watzke, der inzwischen BVB-Präsident ist.



























