Bei Hertha BSC vollzieht sich in diesem Sommer ein denkwürdiger Kader-Umbruch. Auch Torhüter Tjark Ernst steht nun womöglich vor einem schnellen Abschied.
Wie die "Bild" schreibt, kämpfen mit Celtic Glasgow und Feyenoord Rotterdam inzwischen zwei internationale Top-Klubs um den Hertha-Schlussmann. Beide Teams sind demnach bereit, die Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro zu ziehen.
In Glasgow oder Rotterdam hätte Ernst in der kommenden Saison die Chance auf Einsätze in der Champions League. Bei den interessierten Vereinen aus Schottland und den Niederlanden wäre er im Falle eines Wechsels als Nummer eins eingeplant, heißt es.
Besonders Feyenoord soll in persönlichen Gesprächen sehr um den 23-Jährigen geworben haben.
Laut "Bild" ist es denkbar, dass ein Abschied in den kommenden Tagen sehr schnell konkret wird. Schon beim Testspiel in Lichtenberg am Mittwoch könnte der Schlussmann womöglich nicht mehr in der Hauptstadt weilen, munkelt das Boulevard-Blatt.
Hertha BSC hat Nachfolger schon im Blick
Beim jüngsten Testspiel-Sieg in Frohnau hatte Ernst 90 Minuten auf der Bank verbracht. Hertha-Trainer Stefan Leitl betonte danach, er plane seinen Stammkeeper für das nächste Vorbereitungsspiel ein.
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Doch auch Leitl wies auf die laufenden Gespräche hin. "Wir müssen abwarten", sagte er zum Ernst-Poker. Sollte Ernst der Stadt tatsächlich den Rücken kehren, wäre laut "Bild" Florian Kastenmeiner von Fortuna Düsseldorf der wahrscheinlichste Nachfolger.
Schon zuvor hatte die Hertha mit Kapitän Fabian Reese, Youngster Kennet Eichhorn und Mittelfeldmann Michael Cuisance drei Leistungsträger verloren. Auch Ernst galt schon länger als Wechselkandidat. Bislang wurde vor allem der VfL Wolfsburg als möglicher Abnehmer gehandelt.
"So ein Torhüter, der in jungen Jahren so eine Ausstrahlung hat, weckt Begehrlichkeiten. Er weiß aber auch, was er an uns hat, welche Position er hier einnehmen kann. Wir werden sehen, wie die Parteien entscheiden. Wir sind vorbereitet, fallen nicht in ein tiefes Loch", deutete Hertha-Geschäftsführer Görlich kürzlich an.




























