Dem BVB steht womöglich ein neues Transfer-Problem ins Haus. Mit seinen überzeugenden Leistungen im norwegischen Trikot bei der WM hat Julian Ryerson die Aufmerksamkeit anderer Vereine auf sich gezogen. Sein Berater soll den Abwehrspieler erst in dieser Woche einem europäischen Top-Klub angeboten haben.
Muss der BVB in diesem Sommer um einen Verbleib von Julian Ryerson bangen? Der italienische Transfer-Insider Gianluca Di Marzio deutete am Montag an, dass genau diese Frage die Dortmunder in den kommenden Tagen intensiver beschäftigen könnte.
Seinen Angaben zufolge ist Ryerson wieder bzw. immer noch ein ganz heißer Kandidat auf der Wunschliste von Inter Mailand. Italiens Meister hatte sich nach dem Real-Wechsel von Denzel Dumfries eigentlich schon auf Anan Khalaili als Nachfolger festgelegt, doch der 21-jährige israelische Nationalspieler rasselte durch den Medizincheck. Nun wird Ersatz gesucht.
Nachdem die Berater-Szene von dem geplatzten Khalaili-Transfer Wind bekam, glühten die Drähte der Inter-Verantwortlichen Piero Ausilio und Dario Baccin. Laut Di Marzio wurden den Nerazzurri nicht weniger als 20 verschiedene Spieler angeboten, BVB-Profi Ryerson war seinen Angaben zufolge einer davon.
Wie plant der BVB mit Ryerson?
Auch "Sky Italia" berichtet von dem Anruf aus dem Ryerson-Lager. Dort heißt es allerdings, dass Inter einen Transfer des norwegischen Nationalspielers aufgrund der zu hohen Ablöseforderungen des BVB abgelehnt habe. "Sky Italia" nannte in diesem Zusammenhang eine Summe in Höhe von 30 Millionen Euro. Laut Di Marzio haben die Verantwortlichen des amtierenden Meisters diese finale Entscheidung jedoch noch nicht getroffen.
Wie der BVB mit Ryerson plant, ist derweil unklar. Mal hieß es, die Dortmunder würden den 2028 gerne verlängern. Dann war wiederum die Rede von einer Wechsel-Freigabe, sofern das Angebot stimmt.
























