Nach sieben Jahren verließ Julian Brandt den BVB im Sommer. Während die Schwarzgelben noch immer nach einem Nachfolger fahnden, hat auch Brandt selbst noch keinen neuen Klub gefunden. War der Abgang aus Sicht von Borussia Dortmund etwa doch ein Fehler?
Das zumindest soll beim BVB mittlerweile der ein oder andere glauben. Wie "Sky"-Reporter Patrick Berger im Podcast "auffe Süd" enthüllt, gäbe es mittlerweile einige Leute, die sagen: "Hätten wir mit Julian Brandt vielleicht doch noch einmal um ein Jahr verlängert."
Im März hatten sich Verein und Spieler darauf verständigt, getrennte Wege zu gehen. "Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird. Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander", hatte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken damals gesagt.
Brandt ließ während seiner Zeit beim BVB immer wieder sein Können aufblitzen, stand aber genauso häufig auch in der Kritik. Vor allem seine Körpersprache und sein Defensivverhalten auf dem Platz waren wiederkehrende Themen.
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Dennoch sammelte Brandt in 307 Pflichtspielen für den BVB immerhin 127 Scorerpunkte (57 Tore).
Mega-Talent als Nachfolger beim BVB?
Trotz der internen Stimmen, man habe vielleicht einen Fehler gemacht, ist eine Brandt-Kehrtwende im Übrigen kein Thema beim BVB.
Vielmehr wurde ein möglicher Nachfolger bereits ausfindig gemacht. Am Samstag hatte "Sky" berichtet, dass Konstantinos Karetsas vom KRC Genk aus Belgien die "Wunschlösung" von Borussia Dortmund ist, um die Lücke zu schließen.
Der erst 18-jährige Wunderknabe zählt zu den größten Talenten Europas, ist dementsprechend aber auch kein Schnäppchen. Die Ablöseforderung Genks beläuft sich demnach auf 35 Millionen Euro.




























