Am Dienstag bestätigte Real Madrid offiziell, was Präsident Florentino Pérez während seines erfolgreichen Wahlkampfes versprochen hatte: ein Angebot über 150 Millionen Euro für einen Stammspieler eines Champions-League-Starters. Konkret bestätigten die Königlichen einen Vorstoß bei Julián Álvarez von Atlético Madrid. Ein Insider will allerdings erfahren haben, dass das Interesse der Madrilenen ursprünglich Michael Olise vom FC Bayern galt.
"Der Real Madrid C. F. teilt mit, dass nach der heutigen Sitzung des Vorstands ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro an den Club Atlético de Madrid für die Transferrechte des Spielers Julián Álvarez unterbreitet wurde", hieß es am Dienstagabend in der Meldung, die Real Madrid als offizielles Statement veröffentlichte. Transfer-Experte Fabrizio Romano enthüllte allerdings, dass Álvarez nicht das ursprüngliche Objekt der königlichen Begierde war.
"Ich kann absolut garantieren, dass die Absicht von Florentino Pérez darin bestand, Michael Olise zu holen. Das wurde auch von Leuten bei Real Madrid bestätigt. Aber Bayern hat die Tür sowohl privat als auch öffentlich komplett zugeschlagen und wollte keinerlei Verhandlungen aufnehmen. Dann hat Real Madrid begonnen, andere Optionen zu prüfen, und beschlossen, auf Julián Álvarez zu setzen", führt Romano aus.
FC Bayern reagierte deutlich
Gerüchte, Pérez habe mit seiner angekündigten 150-Millionen-Euro-Attacke auf Michael Olise abgezielt, kursierten im Vorfeld zahlreich. Der FC Bayern reagierte aber mit klaren Tönen.
Bayern Münchens Klubpräsident Herbert Hainer hatte bereits am Sonntag eine klare Botschaft an Pérez und Real Madrid geschickt: Michael Olise sei "selbstverständlich unverkäuflich", wurde der 71-Jährige von der "Mittelbayerischen Zeitung" zitiert. Zuvor hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß bei "Sky" schon erklärt: "Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht." Hoeneß bezog sich damit auf Gerüchte, der designierte Real-Caoch José Mourinho habe es auf Olise abgesehen.
Mehr dazu:
Olises Vertrag in München endet im Sommer 2029. Eine Ausstiegsklausel soll nicht existieren.


























