Aufregung bei Ferrari kurz vor dem Großen Preis der Formel 1 von Monaco: Der italienische Traditionsrennstall muss am Samstag ohne seinen Teamchef Fred Vasseur auskommen. Als Grund gab das Team gesundheitliche Probleme an.
Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur muss den Tag der Qualifikation für das Monaco-Rennen in einer Klinik verbringen. Das teilte die Scuderia am Samstagvormittag mit.
Der 58-Jährige werde nach einigen Tests weiter zur Beobachtung in einer medizinischen Einrichtung bleiben, hieß es. Weitere Details zum Hintergrund der ärztlichen Entscheidung werde das Team nicht veröffentlichen. Warum der Franzose behandelt werden muss, bleibt somit vorerst unklar.
"Wir wünschen Fred eine schnelle Erholung und freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu sehen", ließ Ferrari mitteilen. Vasseur ist seit Anfang 2023 Teamchef beim erfolgreichsten Rennstall der Formel-1-Geschichte.
Mercedes vor Ferrari-Speed in Monaco gewarnt
Ferrari hatte am Freitag in Monte-Carlo beim Trainingsauftakt einen bärenstarken Eindruck hinterlassen. In beiden Sessions lagen die Roten auf den Plätzen eins und zwei: Zunächst hatte Charles Leclerc die schnellste Zeit gesetzt, später dann Lewis Hamilton.
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Die beiden Ferrari-Piloten gelten somit nicht nur im 3. Training (ab 12:30 Uhr im Live-Ticker auf sport.de), sondern vor allem auch im so wichtigen Qualifying (ab 15:15 Uhr live bei RTL im Free-TV sowie bei Sky) als Favoriten. Am Sonntag (ab 13:30 Uhr bei RTL im Free-TV sowie bei Sky) steigt dann der sechste Formel-1-Lauf der Saison.
"Es sieht so aus, als ob Ferrari in einer sehr starken Position ist. Wir wissen, dass sie in Monaco generell gut sind und ganz sicher sind sie morgen der Favorit", zog der WM-Führende Kimi Antonelli vor dem Speed der Scuderia den Hut.
Auch Teamkollege Russell sieht die Roten weit vorne. "Wir haben erwartet, dass Ferrari das Team sein würde, das es zu schlagen gilt. Viele haben gesagt, das ist nur Gerede, aber sie sind ganz klar das Team, das es zu schlagen gilt", meinte der Brite.







