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Görner ordnet Schumacher-Bericht ein

04.06.2026 07:00 | 10:53m
Die französische Sportzeitung "L’Équipe" hat die Tage nach dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher zusammengetragen. RTL-Reporter Felix Görner ordnet ein.
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Es ist zwar schon 13 Jahre her, dass Michael Schumacher diesen Skiunfall hatte, aber es berührt natürlich nach wie vor Millionen Menschen weltweit, wie sich das Ganze abgespielt hat. Die Kollegen von der französischen Zeitung L'Equipe haben das Ganze mal zusammengetragen. Eine seriöse Zeitung, und dort sieht man und kann sehr gut nachvollziehen, was in diesen sechs Monaten nach dem Skiunfall dort passiert ist. Auch und wie groß dieser Kampf ums Leben und den Tod von Michael Schumacher stattgefunden hat. Es war ein enger Kampf und es waren zwei Operationen, die ihm das Leben gerettet haben. Und man fühlt praktisch auch mit mit den Ärzten, Pflegerinnen, Krankenschwestern im Krankenhaus in Grenoble am Tag, als es passiert ist und der Tag danach. Und auch diese drei Stunden, die eigentlich auch dokumentieren, wie schwierig dann auch das Ganze von Anfang an war mit dem Transport für den Helikopterpiloten auch und dann letztendlich nach drei Stunden dann auch im Krankenhaus zu sein und dort auch sofort medizinisch. Untersucht zu werden und behandelt zu werden. Das sind berührende Schilderungen auch für selbst langjährige Kenner der Materie, weil sie zeigen auch unter welchem Druck alle im Krankenhaus natürlich allen voran auch die Familie von Michael Schumacher mit Corinna Schumacher und den zwei Kindern Mick und Gina, damals 14 und 16 Jahre jung, gestanden haben. Und natürlich auch seine Managerin Sabine Kehm, die das Ganze zu moderieren hatte. Einen Fall, den sie noch niemals zuvor Gott sei Dank hatte. Aber dann musste alles funktionieren. Und natürlich war dann die Hauptaufgabe Wie schützt man die Privatsphäre in einem großen Krankenhaus, bei einem Tag, der für keinen vorhersehbar war? Und es zeigt auch, unter welchem Druck die Ärzte gestanden haben. Auch nachdem man dann auch festgestellt hat, wer denn da letztendlich der Patient ist. Und dann will man natürlich auch erst recht nichts falsch machen und man weiß, alles ist medial auch aufgeladen. Dann es waren zwei Tage, die auch das Klinikum dort in Grenoble an die Grenzen gebracht haben, weil natürlich, als ich die Nachricht dann herumgesprochen hat, leider auch sehr viele Menschen aufgemacht haben, sich aufgemacht haben, um an Informationen zu kommen, um die Privatsphäre von der Familie Schumacher zu durchbrechen. Und da muss man wirklich auch ein Kompliment an Corinna Schumacher noch einmal sagen. Wie sagte Ihr Mann Michael Schumacher immer zwischen der Öffentlichkeit und der Familie Da gibt es einen Burggraben, und der soll auch niemals überschritten und übersprungen werden. Und so hat sie das dann auch in seinem Sinne gemacht, was nicht einfach war, weil bei vielen Menschen dort im Umfeld sich kriminelle Energie gezeigt haben. Kann ich ein Bild von dem Patienten Michael Schumacher machen? Kann ich Informationen rausgeben? Und die Informationen waren teilweise hanebüchen falsch. Das ging bis zu Menschen, die in den Umlauf brachten, sie hätten gehört, er sei verstorben. Also heftigste Falschmeldung waren im Umlauf und das Krankenhaus musste versuchen, alles dicht zu halten. Und diese kriminelle Energie ist ja bis zum heutigen Tag leider auch geblieben. Es hat Erpressungsversuche mehrere gegen die Familie gegeben, gegen die sie dann auch gerichtlich erfolgreich vorgegangen ist. Es hat einen Diebstahl gegeben von seiner Patientenakte. Der Dieb. Der Verdächtige wurde verhaftet und hat sich dann in der Zelle erhängt. Einen Tag später also fürchterliche Szenen, Geschehnisse rund um diesen Skiunfall und die Tage und Wochen danach fanden statt. Die Ärzte dort haben einen sehr, sehr guten Job gemacht. Weil man darf nicht vergessen, die Diagnose war schwerstes Schädelhirntrauma mit einem langen Koma mit schweren Hirnverletzungen auch, unter denen er bis zum heutigen Tage natürlich auch leidet. Und diese drei Stunden dann, bis er dann endlich im Krankenhaus war. Die sind natürlich auch immer wieder in vielen Köpfen von Berichterstattern drin. Man wollte das eigentlich auch gar nicht glauben, dass ein Mensch, der so gut eine Sportart, eine eine Hochgeschwindigkeitssportart betrieben hat, ja ein vermeintlich leichter Skiunfall, der dann zu so einem katastrophalen Ergebnis geführt hat, leider, das konnte man sich nicht ausmalen. Und das ist auch mit einer der meistgestellten Fragen von Menschen, die an Michael Schumacher denken Mensch, wie konnte das denn alles nur passieren? Natürlich denkt man dann auch immer wieder dran an den Sohn Mick Schumacher, der damals 14 Jahre alt war und mit einem Freund der Familie auch bei dem Unfall war. Das alles auch hautnah miterlebt hat. Was ist das für eine seelische Belastung für einen jungen Menschen, der dort seinen geliebten Vater erlebt und den ganzen Unfall auch und die Folgen auch verdauen muss? Jetzt ist er ein Jahr auf dem Wege, ein erfolgreicher Indy Car Fahrer zu werden und hat sich dann durchgekämpft. Alleine auch mit der Unterstützung seiner Mutter. Corinna natürlich auch und Sabine Kehm. Aber auch für ihn sind das unvergessliche Erinnerungen gewesen, schmerzhafte Erinnerungen und auch die Freunde, die damals an der Seite der Familie waren. Und es sind bis zum heutigen Tage nur ganz, ganz wenige Menschen, die natürlich zu Zugang zu Michael haben. Aus gutem Grund, weil man hat gesehen, viele können mit diesen Informationen einfach nicht umgehen, sind nicht verschwiegen genug und nutzen diese Informationen, um Kapital zu schlagen oder sind einfach leichtsinnig und verstehen nicht die Dimension, was diese Informationen dann anrichten können. Und bis zum heutigen Tage ist es Jean Todt, der damalige Ferrari Rennleiter, dann damals Luca Bardo, der Ferrari Testfahrer Felipe Massa, sein Teamkollege und auch Gerhard Berger und natürlich Vater Rolf und Bruder Ralf, die damals also in das Krankenhaus geeilt sind und natürlich Unterstützung leisten wollten, um die Familie auch wirklich eng zusammenzuhalten. Und das, was dann in den nächsten Monaten dann auch passiert ist, das ist wirklich dann auch en detail. Es zeigt das Ausmaß an, wie wenig man eigentlich Menschen dann auch trauen kann. Wie eng man diesen Zirkel auch ziehen muss, auch weil es immer wieder auch kriminelle Energie gibt, die versucht wirklich auch Kapital daraus zu schlagen und die Privatsphäre der Familie Schumacher dann auch zu verletzen. Das ist neben dem medialen Druck, den die Familie auszuhalten hatte und an der wir natürlich auch unseren Anteil hatten, weil natürlich das Interesse von Millionen Menschen am Gesundheitszustand bis zum heutigen Tage auch nachvollziehbar da ist, weil er war einer der größten, wenn nicht sogar der größte deutsche Sportler der Neuzeit. Also es gibt eigentlich nichts Neues dazu, aber diese Schilderungen der ersten sechs Monate, die sind so, dass man sich sehr, sehr hineinversetzen kann in den Ablauf der Ganzen des ganzen Unfalls und der nächsten Tage dann auch da rein. Und es ist zum Beispiel auch ja einfach auch berührend, dass er dann in einem Dreibettzimmer als normaler Patient dann auch lag mit zwei anderen Patienten, die ähnliche schwere Verletzungen hatten und natürlich auch ihre Familien dabei hatten. Und das Ganze war praktisch nur durch ein kleines, eine kleine Wand oder ein kleines einen kleinen Vorhang getrennt. Und auch das zeigt wiederum, wie dramatisch die Situation war, dass Corinna Schumacher damals auch keine VIP Betreuung oder sonst irgendwas hatte, sondern einfach nur in einem normalen Nebenraum dann entweder dort geschlafen hat und ihn dann auch täglich besucht hat. Und wie gesagt, es sind jetzt 13 Jahre vergangen. Und natürlich fragen sich dann auch viele Menschen auch wie geht es ihm? Aber auch da warten wir auf Zeichen der Familie, ob mal vielleicht eine neue Mitteilung an alle dann auch gegeben wird. Ein Satz, der, der mir persönlich sehr, sehr nahe geht. Das ist der von Corinna. Sie sagte dann zu ihm Michael ist anders, aber er ist da. Wir leben gemeinsam zu Hause. Er hat uns immer beschützt und jetzt sind wir es, die ihn beschützen. Das zeigt eigentlich mit einem großen Herzen auch, wie es ihm geht und b auch, wie die Familie ihn auch schützt. Und schließen möchte ich mit Mick's Worten, die bis zum heutigen Tage auch gelten, dass er alles, was er in die Waagschale werfen könnte, was er hätte, was er sich wünschen würde, in der Welt wäre. Ein Gespräch mit seinem Vater Michael Schumacher.