Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya findet, dass Max Verstappen für seine kritischen Aussagen über die Königsklasse eine Strafe verdient hätte. "Super Max" findet: Der Kolumbianer sollte lieber die Klappe halten.
"Ich weiß überhaupt nicht, was sein Problem ist", polterte der viermalige Formel-1-Weltmeister im "De Telegraaf"-Interview in Richtung Montoya.
Der Niederländer weiter: "Ich habe sehr wenig Geduld mit jemandem, der so viel Quatsch redet. Ich verstehe einfach nicht, wieso solche Leute vom Formel-1-Management bezahlt werden." Montoya tritt in dieser Saison in einer Expertenrolle unter anderem für den offiziellen Formel-1-Kanal "F1 TV" auf.
Verstappen: "Wenn jemand nur Quatsch redet ..."
Er wolle im Paddock niemanden sehen, der so viel "Blödsinn" redet, legte Verstappen nach. "Ich glaube, das ist ein Fall von: Ich sage einfach irgendetwas anderes als alle anderen, damit ich relevant bleibe." Ihn selbst interessiere das allerdings nur wenig: "Es ist sein Problem. Ich lebe mein Leben und lasse mich dadurch nicht beeinflussen."
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Montoya hatte zuvor im "BBC"-Podcast Konsequenzen für Verstappens despektierliche Aussagen über die Formel 1 gefordert. "Ich sage nicht, dass man nicht offen seine Meinung sagen soll", erklärte der 50-jährige Kolumbianer: "Aber man sollte nicht herkommen und einen Formel-1-Wagen als 'Mario Kart' bezeichnen!" Montoya ging anschließend sogar so weit, dass er eine Rennsperre für den Niederländer ins Spiel brachte. Das löst bei Verstappen aber nur Kopfschütteln aus.
Leute wie Montoya, das deutete der viermalige Weltmeister im "De Telegraaf"-Gespräch ebenfalls an, sind es für ihn nicht wert, sich mit ihnen zu beschäftigen.
"Manchmal kann ich Menschen recht schnell lesen. Manche Leute vermitteln dir ein gewisses Gefühl, gut oder schlecht. Wenn ich mit jemandem abgeschlossen habe, dann habe ich wirklich abgeschlossen. [...] Wenn jemand nur Quatsch redet und negative Motive hat, hat sich das für mich schnell erledigt", so Verstappen.




