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Wechsel zur Konkurrenz fix

Personal-Paukenschlag bei Vingegaard-Team

Grischa Niermann verlässt Visma | Lease a Bike
Grischa Niermann verlässt Visma | Lease a Bike
Foto: © IMAGO/DAVID PINTENS
02. Juni 2026, 17:52
sport.de
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Kurz vor dem Beginn der Tour de France 2026 wird das Team von Mitfavorit Jonas Vingegaard von einem echten Personal-Paukenschlag erschüttert. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird Renndirektor Grischa Niermann das Team Visma | Lease a Bike verlassen und zur Konkurrenz wechseln. 

Wie das niederländische Fachportal "Wielerflits" und die belgische Zeitung "Het Laatste Nieuws" übereinstimmend berichten, verlässt Renndirektor Grischa Niermann das Team Visma | Lease a Bike und wechselt zum Team Lidl-Trek, wo der deutsche Ex-Profi den Posten des General Managers übernehmen wird.

Angekündigt hatte sich dieser Wechsel im Vorfeld offenbar nicht. Zumindest "Wielerflits" schreibt von einer "internen Bombe", die damit geplatzt sei.

"Ich war natürlich überrascht, als mir Grischa vor einigen Wochen seine Entscheidung, uns zu verlassen, mitgeteilt hat", bestätigte CEO Richard Plugge den Abschied am Dienstag in einer Medienrunde.

Visma setzt erneut auf eine interne Lösung

Niermann hatte den Posten des Renndirektors erst vor rund eineinhalb Jahren von Merijn Zeeman übernommen, nachdem dieser sich in Richtung Profifußball verabschiedet und dort einen Funktionärsposten übernommen hatte. Vor seiner Beförderung fungierte Niermann bei Visma als Teammanager. 

Immerhin die Teamspitze trifft der Niermann-Abschied nicht ganz unvorbereitet. Den Berichten zufolge steht bereits fest, wer sein Nachfolger wird. Entschieden hat man sich demnach erneut für eine interne Lösung, befördert werden soll Marc Reef, der sich in der Hierarchie des Teams in den letzten Jahren Stück für Stück nach oben arbeitete.

Niermanns Wechsel dürfte auch mit dem gestiegenen Einfluss der Supermarktkette Lidl bei seinem neuen Arbeitgeber zusammenhängen. Erst im vergangenen Jahr übernahm der Konzern die Mehrheit am Rennstall. Seitdem wurden zahlreiche Veränderungen angestoßen. Sowohl personell als auch logistisch. So verlegte man unter anderem das Hauptquartier des Teams auf deutschen Boden. Auf Führungsebene wurden zudem viele neue Kräfte eingestellt.

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