Jonas Vingegaard baut seine Dominanz beim Giro d’Italia 2026 immer weiter aus – und entfacht zugleich erneut die große Debatte um seinen Abstand zu Tadej Pogacar.
Nach seinem vierten Etappensieg auf der 16. Giro-Etappe führt der Däne die Gesamtwertung auch eine Etappe später noch mit mehr als vier Minuten Vorsprung an und scheint auf dem Weg zum Gesamtsieg kaum noch aufzuhalten.
Zwar blieb Vingegaard vor allem beim Zeitfahren auf der 10. Etappe hinter den Erwartungen zurück. In den Hochgebirgs-Etappen präsentierte sich der Däne zuletzt jedoch wieder in jener Dominanz, die ihn einst zum größten Herausforderer Pogacars gemacht hatte.
Für Ex-Sprinter Robbie McEwen geht die Bedeutung von Vingegaards Auftritten jedoch weit über den aktuellen Giro hinaus. Im Gespräch mit "TNT Sports" erklärte der Australier, dass Vingegaard langsam wieder jenes Niveau erreiche, mit dem er Pogacar zwei Mal bei der Tour de France schlagen konnte.
"Ich glaube, wir haben schon einen noch stärkeren Jonas gesehen – nämlich den, der Tadej Pogacar zwei Mal bei der Tour de France besiegt hat", sagte McEwen. "Aber ich denke, er ist auf dem Weg zurück zu genau diesem Niveau."
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"Niemand sonst wird so mit Pogacar verglichen"
Den ständigen Vergleich mit dem slowenischen Superstar sieht McEwen keineswegs negativ. Im Gegenteil: Schon die Tatsache, überhaupt mit Pogacar verglichen zu werden, unterstreiche Vingegaards Sonderstellung im Peloton.
"Es ist auch ein Privileg, überhaupt in einem Atemzug mit Tadej Pogacar genannt zu werden", sagte der Australier. "Niemand sonst wird in Grand Tours so mit ihm verglichen. Das zeigt, wie besonders Jonas ist."
Seit Vingegaards schwerem Sturz im Jahr 2024 hat Pogacar die große Erzählung des Radsports geprägt und seine Dominanz mit weiteren Erfolgen bei der Tour de France untermauert. Doch Vingegaards Auftritte beim Giro 2026 haben die Diskussion um das mögliche Duell der beiden Ausnahmefahrer endgültig neu entfacht.






