Paul Seixas will es wissen: Das Radsport-Ausnahmetalent hat seine Teilnahme an der Tour de France 2026 (4. bis 26. Juli) bestätigt.
"Es war mein Kindheitstraum, etwas, das ich mir oft vorgestellt habe, und jetzt ist er zum Greifen nah", kommentierte Seixas seine Entscheidung in einem Statement seines Teams Decathlon – CMA CGM.
"Ich bin erst 19 Jahre alt, aber wie ich schon sagte, ist das Alter weder ein Hindernis noch eine Ausrede. Diese Entscheidung, die ich in Absprache mit dem Teammanagement getroffen habe, wurde in den letzten Tagen sorgfältig abgewogen und gemeinsam entwickelt", führte der Franzose aus.
Seixas mischt die Radsport-Welt momentan auf. Nach seinen Siegen bei der Baskenland-Rundfahrt sowie beim Flèche Wallonne musste sich der Youngster zuletzt beim Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich lediglich Superstar Tadej Pogacar geschlagen geben.
Radsport-Stars staunen über Seixas
Seixas sei "unglaublich" gewesen, schwärme Mathieu van der Poel daraufhin im Interview mit der spanischen Sportzeitung "AS".
Und weiter: "Für Frankreich scheint es nach so vielen Jahren endlich wieder einen Fahrer zu geben, der die Tour de France gewinnen kann." Bernard Hinault war 1985 der bislang letzte Franzose, der die Gesamtwertung bei der wichtigsten Radsport-Rundfahrt für sich entscheiden konnte.
"Wir werden weiter hart arbeiten, in den nächsten Jahren so viel wie möglich zu gewinnen, bis er alle zerstört", hatte Pogacar unmittelbar nach Lüttich-Bastogne-Lüttich aufhorchen lassen.
"Ich fühle mich bereit"
"Meine Ergebnisse seit Saisonbeginn haben mir viel Selbstvertrauen gegeben, ich fühle mich bereit und habe ehrgeizige Ziele. Es entspricht nicht meiner Mentalität oder meiner Vision vom Radsport, bei der Tour de France nur an den Start zu gehen, um Erfahrung zu sammeln, ich werde das bestmögliche Ergebnis anstreben", machte Frankreichs Radsport-Hoffnungsträger im Rahmen seiner Ankündigung deutlich.
Seixas wird am Tag der ersten Tour-Etappe in Barcelona 19 Jahre, 9 Monate und 10 Tage alt und damit der jüngste Teilnehmer der Rundfahrt seit Adrien Cento 1937 sein.





