Der Vertragspoker zwischen dem VfB Stuttgart und Deniz Undav geht offenbar noch vor dem Abflug des Top-Torjägers in Richtung USA und Fußball-Weltmeisterschaft in die nächste Runde. Nachdem der erste Verlängerungsversuch Anfang Mai gescheitert war, starten die Schwaben nun mit einer verbesserten Offerte den nächsten Anlauf.
Nach Informationen der "Bild" soll Deniz Undav noch vor dem Wochenende ein neues schriftliches Angebot erhalten.
Intern wurde die Zukunft des Angreifers zuletzt in wichtigen Führungsgremien des VfB Stuttgart intensiv diskutiert. Auch der zwölfköpfige Aufsichtsrat unter Führung von Präsident Dietmar Allgaier beschäftigte sich in einer mehrstündigen Sitzung ausführlich mit der Personalie. Zuvor hatten Vorstandschef Alexander Wehrle und Sportdirektor Fabian Wohlgemuth die Gespräche vorbereitet.
Das Ergebnis der Sitzung lautet offenbar: Der VfB will bei seinem Vertragsangebot für Deniz Undav finanziell nachlegen. Statt der bisherigen rund 4,5 Millionen Euro Jahresgehalt soll Undav künftig zwischen 5,5 und 6 Millionen Euro pro Saison verdienen. Zusätzlich winkt dem Angreifer eine Signing Fee von mehr als drei Millionen Euro – ein Betrag, den er allein für seine Unterschrift kassieren würde.
Die bis dato kolportierten Zahlen zum Vertragsangebot für den Stuttgarter Stürmer sollen in Summe geringer gewesen sein.
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Mit dem verbesserten Angebot wollen die Verantwortlichen ihren Topstar unbedingt halten. Kein Wunder: Undav spielte eine überragende Saison und kam wettbewerbsübergreifend auf starke 25 Tore sowie 14 Vorlagen. Letztlich schoss sich der 29-Jährige damit auch in den WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Undav will sich voll auf die WM fokussieren
Undavs Vertrag läuft nur noch bis 2027, ab Januar 2027 dürfte Undav sogar offiziell mit anderen Vereinen verhandeln. Der VfB weiß also genau, wie groß der Druck inzwischen geworden ist.
Laut "Bild"-Informationen möchte Undav spätestens bis kommenden Dienstag Klarheit haben, also bis zum Abflug der deutschen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft in die USA.
Sollte bis zum 2. Juni keine Einigung erzielt werden, würden die Gespräche zunächst gestoppt. Undav wolle sich anschließend komplett auf die WM konzentrieren. Eine Vertragsverlängerung in diesem Sommer wäre damit vorerst vom Tisch.





























