Bei Borussia Mönchengladbach bleibt die Trainerfrage auch nach dem geschafften Klassenerhalt weiter offen. Trotz des überzeugenden 4:0-Erfolgs gegen die TSG 1899 Hoffenheim wollte Sportchef Rouven Schröder am Samstag noch keine Entscheidung über die Zukunft des derzeitigen Cheftrainers Eugen Polanski kommunizieren.
Stattdessen kündigte der Gladbacher Head of Sports gegenüber "Sky" an, sich bewusst Zeit nehmen zu wollen. "Wir werden uns die ganze Woche definitiv Zeit nehmen, um Dinge zu besprechen und dann voll überzeugt auszurichten für die neue Saison", erklärte Schröder nach dem erfolgreichen Saisonabschluss.
Einen konkreten Zeitpunkt für die Entscheidung wollte der 50-Jährige ausdrücklich nicht nennen: "Es gibt keine Timeline."
Damit bleibt offen, ob Polanski auch in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie der Fohlen stehen wird. Der 40-Jährige hatte die Borussia in einer extrem schwierigen Phase im vergangenen Herbst übernommen und den lange Zeit abstiegsbedrohten Klub letztlich zum gesicherten Klassenerhalt geführt.
Sportlich konnte Polanski die Mannschaft zeitweise stabilisieren, die eingeforderte Konstanz ging der Fohlenelf aber auch in der Rückrunde immer wieder ab. Kritiker warfen dem früheren Profi wiederholt vor, dass sich die Mannschaft spielerisch bislang nur begrenzt weiterentwickelt habe.
Gladbach zu Hause seit Januar ungeschlagen

Innerhalb der Mannschaft genießt der Trainer dagegen offenbar großen Rückhalt. Vor allem Führungsspieler wie Tim Kleindienst und Robin Hack hatten sich zuletzt öffentlich für einen Verbleib Polanskis ausgesprochen.
Auch der Coach selbst sieht die Entwicklung der vergangenen Wochen positiv. "Ich glaube, dass wir die richtigen Schritte gemacht haben, auch wenn es kleine Schritte waren", erklärte Polanski selbst nach dem Hoffenheim-Spiel.
Gladbach hatte vor allem zu Hause in den letzten Wochen überzeugt und blieb seit Januar in sieben Partien im Borussia Park unbesiegt.





























