Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev kann es auf der ATP-Tour mit jedem Gegner aufnehmen - außer mit Jannik Sinner, der gegen den Hamburger immer wieder als Gewinner vom Platz geht. Toni Nadal verriet nun, dass Zverev einen Sieg gegen den Italiener für nahezu unmöglich hält.
14 Mal standen sich Alexander Zverev und Jannik Sinner auf der ATP-Tour in den letzten sechs Jahren auf dem Platz gegenüber. Die Bilanz liest sich aus Sicht des Deutschen gar nicht so übel: Immerhin vier Matches konnte er für sich entscheiden.
Das große Aber: Die letzten neun Duelle gingen allesamt an den italienischen Weltranglistenersten. Das jüngste Finale in Madrid entschied er gar in unter 60 Minuten für sich. Zverev war vom ersten bis zum letzten Ballwechsel chancenlos. Ähnlich böse ging er nur im Finale von Paris im vergangenen Jahr baden, als Zverev in zwei Sätzen nur ein einziges Spiel gewinnen konnte.
Nadal sieht "ungewöhnliche" Zverev-Pleite
Toni Nadal zeigte sich im "Radioestadio Noche"-Interview überrascht vom jüngsten Duell in Madrid und meinte treffend: "Eine Finale zwischen der Nummer drei und der Nummer eins der Welt, das in unter eine Stunde endet, ist ungewöhnlich."
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Mit Blick auf das Match erinnerte sich der Onkel und langjährige Trainer von Rafael Nadal auch an eine Unterhaltung, die er in der Vergangenheit mit Zverev geführt hat. "Ich habe ihn damals gefragt, gegen wen er lieber spielt: Sinner oder Alcaraz? Er hat gesagt, Alcaraz." Für Zverev, so erinnerte sich Nadal an den Austausch, "ist Sinner praktisch unschlagbar".
Wortwörtlich hatte Zverev genau diese Einschätzung nach dem Finale in Madrid zwar nicht wiedergegeben, aber doch äußerte sich der Hamburger ganz ähnlich. "Es gibt im Moment eine große Lücke zwischen Sinner und allen anderen. Es ist ganz einfach. Ich bin ja nicht der einzige, der gegen ihn verliert. Ich verliere bloß häufiger gegen ihn, weil ich es jedes Mal bis zu ihm schaffe", hatte Zverev gesagt.












