Nicht ohne Schwierigkeiten und körperlich nicht ganz auf der Höhe, aber letztlich souverän hat Alexander Zverev den Franzosen Terence Atmane am Montag in zwei Sätzen bezwungen und somit das Achtelfinale des Masters in Madrid erreicht. Für den Deutschen eine Leistung, die mit Blick auf seine Karriere kaum heraussticht, eine andere Zahl untermauert allerdings eindrucksvoll, dass der Hamburger längst zu den Größten des Sports zählt.
Sieben Masters-Siege, zwei Triumphe bei den ATP-Finals und Olympisches Gold bei den Sommerspielen in Tokio: Auch ohne den so ersehnten Gewinn eines Grand-Slam-Titels ist die Vita von Alexander Zverev beeindruckend. Eine Statistik des Sportdatenanbieters "Opta" untermauert dies.
Zverevs Erfolg gegen Atmane war demnach sein 71. Sieg bei einem Masters auf Sand. Mehr können seit Einführung der Serie 1990 bislang nur vier Spieler verzeichnen. An der Spitze thront wenig überraschend Sandplatzkönig Rafael Nadal mit 200 Siegen, dahinter folgen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic mit 137 und die Schweizer Legende Roger Federer (113).
Auf Zverev warten in Madrid harte Duelle
Unmittelbar vor Zverev rangiert zudem der Spanier David Ferrer, der sein letztes Match ausgerechnet in Madrid gegen Zverev verlor, mit 80 Siegen. Eine Marke, die Zverev wohl noch knacken wird. Sollte der Hamburger in Madrid den achten Masters-Titel seiner Karriere holen, würde er bereits auf 75 Siege kommen. Zudem steht 2026 in Rom noch ein weiteres 1000er-Event auf Sand auf dem Plan.
Im Achtelfinale muss Zverev allerdings erst einmal den Tschechen Jakub Mensik in die Schranken weisen. Im Viertelfinale könnte es zum Duell mit Angstgegner Daniil Medvedev oder dem Italiener Flavio Cobolli kommen. Letzterer bezwang die Nummer eins des DTB zuletzt im Halbfinale von München.
Offen ist zudem noch, ob Zverev überhaupt antreten kann. "Ich hatte im zweiten Satz ein paar körperliche Probleme. Ich werde nicht sagen, was es ist", sagte Zverev nach der Partie gegen Atmane: "Bis 6:3, 5:2 habe ich ein sehr gutes Match gespielt. Mal schauen, was es ist. Ich hoffe, dass ich morgen spielen kann."










