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"Heute hätte ich gegen jeden verloren"

Zverev ordnet Debakel gegen Sinner ein

Alexander Zverev musste sich Jannik Sinner erneut geschlagen geben
Alexander Zverev musste sich Jannik Sinner erneut geschlagen geben
Foto: © IMAGO/Atilano Garcia
04. Mai 2026, 08:14
sport.de
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Auch wenn Alexander Zverev im Fight um den Titel am Sonntag nicht den Hauch einer Chance hatte, wurde das Masters in Madrid 2026 ganz von den Leistungen der Finalisten Jannik Sinner und Alexander Zverev diktiert, das Duo sorgte in der spanischen Hauptstadt für ein historisches Novum. Zverevs Worte nach seiner Final-Pleite legen allerdings nah, dass ihn dieses nicht so richtig interessiert. 

Erstmals erreichten zwei Spieler bei fünf Mastersturnieren in Serie das Halbfinale. Schon der Einzug beider Stars ins Viertelfinale war alles als selbstverständlich: Zverev und Sinner waren die ersten Akteure, denen dies seit rund 15 Jahren gelang. 

Aus Sicht des Deutschen hat dieser Umstand allerdings einen bitteren Beigeschmack: Zverevs Titeljagd endete jedes Mal gegen Sinner. In Paris (2025) sowie Indian Wells, Miami und Monte Carlo in diesem Jahr scheiterte der 29-Jährige jeweils im Halbfinale in zwei Sätzen an Sinner, in Madrid traf man erst im Endspiel aufeinander, wo Sinner der Nummer eins des DTB eine echte Lehrstunde erteilte und 6:1 und 6:2 gewann. 

"Es gibt im Moment eine große Lücke zwischen Sinner und allen anderen. Es ist ganz einfach", brachte es Zverev selbst nach seiner krachenden Finalpleite auf den Punkt: "Ich bin ja nicht der einzige, der gegen ihn verliert. Ich verliere bloß häufiger gegen ihn, weil ich es jedes Mal bis zu ihm schaffe." 

Video: Hier fertigt Sinner Zverev ab

"Ich glaube, heute hätte ich gegen jeden verloren"

Auch er selbst, so Zverev, sei für viele Spieler schwer zu schlagen. "Es gibt auch eine große Lücke zwischen Carlos Alcaraz, mir, vielleicht Novak Djokovic und allen anderen. Ich glaube, es gibt im Moment zwei Lücken", sagte er. Im Endspiel von Madrid sei allerdings weniger Sinners Klasse ausschlaggebend gewesen: "Ich glaube, heute hätte ich gegen jeden verloren. Ich habe ein furchtbares Match gezeigt." 

Insgesamt trafen die beiden Topstars nun schon 14-mal aufeinander. Zverev gewann vier der ersten fünf Duelle, blieb seit 2024 in neun weiteren Matches allerdings ohne Sieg. Bei den letzten 6 Begegnungen konnte der Hamburger zudem keinen Satz gewinnen. Einen Beleg für die herausragende Stellung des Duos bietet der direkte Vergleich auch: Lässt man einen Vergleich bei den ATP-Finals außen vor, traf man noch nie vor dem Achtelfinale aufeinander und seit 2024 nie mehr vor dem Halbfinale. 

Am Sonntag ließ sich Zverev übrigens auch entlocken, wie die Dominanz Sinners bei den French Open zu brechen wäre: "Vielleicht", so der Deutsche mit einer gehörigen Portion Galgenhumor garniert, "tritt er ja nicht an".

Italien
Jannik Sinner
J. Sinner
2
6
6
Deutschland
Alexander Zverev
A. Zverev
0
1
2
17:00
So, 03.05.
Beendet
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