Wieder reichte es nicht für den Einzug ins Finale, wieder war ein Italiener zu stark: Nachdem Alexander Zverev bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo in der Vorschlussrunde jeweils an Jannik Sinner scheiterte, war es beim ATP-Turnier in München dessen Landsmann Flavio Cobolli derjenige, der die Titelträume Zverevs beendete. Die deutsche Tennis-Ikone Boris Becker sieht den Hamburger dennoch weiterhin auf einem sehr guten Weg.
"Insgesamt ist die Form von Sascha Zverev sehr konstant, bis zum Halbfinale eigentlich immer absolute Weltklasse", sagte der sechsfache Grand-Slam-Sieger Boris Becker dem "SID" am Rande der Laureus World Sports Awards in Madrid: "Und dann passiert irgendetwas."
Bei den vergangenen vier Turnieren scheiterte Zverev jeweils in der Vorschlussrunde. Dreimal war der Weltranglistenerste Jannik Sinner zu stark, in München nun Flavio Cobolli.
Während Sinner derzeit schlicht eine Klasse für sich ist, kam die Niederlage gegen den italienischen Newcomer in der bayerischen Landeshauptstadt durchaus unerwartet - auch für Becker: "Es ist keine Schande, gegen Sinner zu verlieren", sagte Becker: "Bei Cobolli war ich ein bisschen überrascht."
Duell mit Sinner erst im Finale möglich
Die nächste Chance auf den ersten Titel 2026 bietet sich Zverev bereits ab Mittwoch beim Masters von Madrid. Zverev ist beim Sandplatz-Highlight an Position zwei gesetzt, nachdem Carlos Alcaraz seine Teilnahme aufgrund von Schmerzen am rechten Handgelenk absagen musste. Ein Duell mit Sinner ist daher diesmal erst im Finale möglich. Ob es zuvor zur Neuauflage des Vergleichs mit Cobolli kommt, muss die Auslosung erst noch zeigen. So oder so glaubt Becker, dass Zverev wieder eine gute Performance abliefert.
"Ich bin überzeugt, dass er nach Madrid kommen wird und wieder seine Form findet", so der ehemalige Weltranglistenerste. Sollte es zum vierten Masters-Halbfinale in Serie reichen, hofft Becker allerdings, dass Zverev "diesmal das Match gewinnt".













