Borussia Dortmund steht am Ende der noch laufenden Spielzeit zwar erneut ohne einen Titelgewinn da, spielt aber rein punktetechnisch derzeit die beste Saison seit sieben Jahren. Auch bei BVB-Schlussmann Gregor Kobel fällt das bisherige Saisonfazit daher etwas ambivalent aus.
"Als Wettkämpfer bin ich sicherlich nicht top-zufrieden, weil wir am Ende nichts gewonnen haben", stellte der Stammtorwart des Tabellenzweiten beim "19:09-Talk" der "Ruhr Nachrichten" fest.
Trotzdem bezeichnete er das bisherige Bundesliga-Jahr 2025/2026 unter Cheftrainer Niko Kovac insgesamt als "sehr gut", führte dazu begründend weiter aus: "Wir haben uns stabilisiert, haben konstant gepunktet und haben wenig zugelassen."
Tatsächlich stellt Borussia Dortmund mit 31 Gegentoren in 31 Spielen die derzeit beste Defensivreihe der Bundesliga, kassierte einen Gegentreffer weniger als der souveräne deutsche Meister FC Bayern. Bis dato hielt Gregor Kobel dabei 14 Mal die Null fest.
"Die Mannschaft ist sehr, sehr fleißig gewesen dieses Jahr. Wir sind als Team gewachsen und bleiben weiter ambitioniert", so der 28-Jährige, der mittlerweile seit fünf Jahren die unumstrittene Nummer eins bei den Schwarzgelben ist.
Frühes Aus in der Champions League und im DFB-Pokal
Kobel räumte allerdings auch ein, sowohl im DFB-Pokal als auch in der Champions League hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben zu sein: "Die Pokalwettbewerbe waren nicht gut, da wollen wir weiter kommen."
In der Champions League war in diesem Jahr bekanntermaßen schon in den Playoffs Schluss, als die Dortmunder trotz 2:0-Hinspielsieg gegen Atalanta im Rückspiel noch mit 1:4 ausschieden. Im DFB-Pokal kam der BVB derweil nicht über das Achtelfinale hinaus, unterlag dort im Dezember zu Hause mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen. In der Bundesliga hat Borussia Dortmund mindestens den dritten Tabellenplatz bereits sicher.





























