Bei Werder Bremen dreht sich in den Wochen des heißen Abstiegskampfs vieles um Jens Stage. Der Mittelfeldmotor ist mit zehn Treffern wie schon im Vorjahr der beste Torschütze der Bremer und gilt als unverzichtbare Säule im Team. Doch genau diese Rolle macht ihn zum begehrten Transferziel und sorgt für Unruhe an der Weser.
Innerhalb der Mannschaft genießt der 29-Jährige aufgrund seiner konstant starken Leistungen enormes Ansehen. Cheftrainer Daniel Thioune brachte es zuletzt auf den Punkt: "Er ist ein Führungsspieler, der die Kabine zusammenhält. Jens ist ein Unterschiedsspieler für uns und in der Liga."
Trotz eines laufenden Vertrags bis 2028 mehrten sich die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zuletzt deutlich. Besonders die TSG Hoffenheim soll ernsthaftes Interesse zeigen, insbesondere im Falle einer erfolgreichen Qualifikation für die Champions League. Für Stage könnte sich damit eine große Chance auf den nächsten Karriereschritt eröffnen.
Am Osterdeich selbst versuchen die Protagonisten, Ruhe zu bewahren. Clemens Fritz, Geschäftsführer Profifußball bei Werder Bremen, stellte gegenüber der "Bild" klar: "Jens ist ein herausragender Spieler. Ich kann verstehen, dass ihn viele Klubs auf dem Notizzettel haben. Trotzdem wollen wir ihn nicht abgeben und beschäftigen uns daher nicht mit einem Wechsel. Wir planen für die kommende Saison mit ihm."
Werder schrieb zuletzt rote Zahlen
Doch die wirtschaftlichen Zwänge der Bremer könnten den Handlungsdruck noch einmal deutlich erhöhen. Die jüngste Halbjahresbilanz mit einem Minus von 4,8 Millionen Euro zwingt den Klub eigentlich zu Transfererlösen. Dennoch steht Stage intern nicht auf der Verkaufsliste, zu wichtig ist seine Rolle als Leistungsträger und Mentalitätsspieler.
Vielmehr könnten andere Namen in den Fokus rücken, etwa Youngster Karim Coulibaly, bei dem Werder offensichtlich deutlich gesprächsbereiter wäre.



























