Bei Borussia Mönchengladbach ist die Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nach dem bitteren 1:1-Unentschieden gegen Mainz 05 alles andere als entspannt. Auch die Diskussionen um Cheftrainer Eugen Polanski rumoren weiter.
Nach dem Last-Minute-Remis gegen den 1. FSV Mainz 05, bei dem der Ausgleich erst in der 98. Minute fiel, stärkte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder dem Coach zwar demonstrativ den Rücken, fand für die mittelfristige Zukunft aber trotzdem klare Worte.
Für Schröder ist die aktuelle Situation eindeutig: "Eugen ist unser Trainer. Und Eugen wird uns über den Strich führen. Er ist der Letzte, der nicht mit Borussia erfolgreich sein will", stellte er bei "DAZN" unmissverständlich klar.
Trotz des späten Rückschlags gegen die Mainzer beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz weiterhin fünf Punkte. Ein Polster, das angesichts der jüngsten Leistungen des VfL aber nicht wirklich beruhigend wirkt.
Gladbach tritt Samstag in Wolfsburg an
Gleichzeitig machte Schröder auch deutlich, dass die Saison unabhängig vom Ausgang aufgearbeitet werden muss: "Wir müssen über den Strich. Und dann glaube ich schon, dass wir uns im Sommer ganz kritisch hinterfragen müssen, ob uns das in der Form reicht", sagte er. Er schob direkt hinterher, diese Worte "nicht in irgendeine Richtung zu interpretieren."
Sportlich offenbarte das Spiel gegen Mainz einmal mehr die bekannten Gladbacher Schwächen. Die Fohlenelf agierte über weite Strecken zu passiv, überließ dem Gegner die Kontrolle und kam am Ende nur auf 38 Prozent Ballbesitz. Eine Herangehensweise, die laut Schröder nicht dauerhaft funktionieren kann: "Jeder weiß: Wenn du dich einigelst, wird es auf Dauer nicht reichen. Dann wird des auch in Wolfsburg nicht reichen."
Genau dort wartet am kommenden Samstag ein Schlüsselspiel. Gegen den Tabellen-17. könnte sich die Situation weiter zuspitzen – oder vorentscheidend entspannen.





























