Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern hat sich wohl auf extrem bittere Art und Weise seine schwere Adduktorenverletzung zugezogen. Sportvorstand Max Eberl geht von einem WM-Aus des 30-Jährigen aus.
"Ganz unglücklich" habe sich Gnabry verletzt, offenbarte Trainer Vincent Kompany am Rande des Bundesligaspiels gegen den VfB Stuttgart (4:2) bei "DAZN", "ich glaube beim Penalty-Schießen oder so."
Der Belgier ergänzte: "Das war sehr, sehr unglücklich. Das hat uns alle ein bisschen überrascht, natürlich. Aber wir wünschen ihm weiterhin alles Gute. Serge hat für uns unheimlich viel geleistet. Schauen wir mal, was jetzt mit der Verletzung passiert. Aber wir haben auch einige andere Jungs zurück. Der Kader bleibt immer weiter stark."
Auch ohne Gnabry brachte der FC Bayern gegen den VfB den 35. Meistertitel der Vereinsgeschichte locker und leicht unter Dach und Fach.
Aber: Der Unglücksrabe wurde von seinen Teamkollegen schmerzlich als Party-Planer vermisst, wie Kumpel Joshua Kimmich betonte. "Er fehlt uns extrem", so der DFB-Kapitän.
Gnabry droht laut offizieller Mitteilung des FC Bayern eine "längere Pause". Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird diese mindestens zwei bis drei Monate dauern - und bedeutet für Gnabry damit voraussichtlich das WM-Aus.
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"Die Saison wird wahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Alles andere steht ein Stück weit in den Sternen", sagte Sportvorstand Max Eberl.
Gnabry sei "sehr gefasst, sehr stabil, aber natürlich enttäuscht. Wenn du 30, 31 bist, dann hast du noch eine WM vor der Brust wahrscheinlich, ich weiß nicht, wie lange er noch spielt, aber es könnte die letzte Chance gewesen sein vielleicht", sagte Eberl und ergänzte: "Es tut mir für ihn leid, weil er bei der WM für die deutsche Mannschaft eine sehr gute Rolle gespielt hätte."
Die Situation sei "dramatisch".


































