Vor dem Süd-Schlager in der Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart ist es zu Fan-Ausschreitungen an der Allianz Arena gekommen.
Wie eine Sprecherin der Polizei bestätigte, wurden dabei mehrere Menschen verletzt, darunter auch Polizisten.
Demnach trafen am Sonntag vor der Partie vermummte Anhänger beider Fanlager zwischen dem U-Bahnhof Fröttmaning und dem Stadion aufeinander.
Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften setzte Schlagstöcke sowie Pfefferspray ein, um die Gruppen zu trennen. Laut Polizei konnten die Beamten die Situation zügig beruhigen.
Zahl der Verletzten noch nicht bekannt
Nach Angaben einer Sprecherin der Münchner Polizei wurden um die hundert Fans kontrolliert. Wie viele von ihnen anschließend in Gewahrsam genommen wurden, sei bislang unklar.
Auch die Zahl der Verletzten sei noch nicht bekannt. "Derartige Gewalt vor Sportveranstaltungen dulden wir in München nicht", sagte eine Sprecherin.
Die Polizei ermittelt derzeit zu den Hintergründen der Ausschreitungen. In den sozialen Netzwerken kursierten Videos von den Vorfällen.
Erster Meister-Matchball für den FC Bayern
Für den FC Bayern bedeutete das Duell gegen den VfB den ersten Meister-Matchball der Saison. Dennoch änderte Trainer Vincent Kompany seine Startelf auf acht Positionen im Vergleich zum 4:3-Sieg im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid unter der Woche.
Drei Tage vor dem Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen standen einzig Josip Stanisic, Joshua Kimmich und Luis Díaz wie schon gegen Real in der Anfangsformation des FC Bayern.
Neben Torhüter Jonas Urbig rücken Min-Jae Kim, Hiroki Ito, Alphonso Davies, Leon Goretzka, Raphael Guerreiro, Jamal Musiala und Nicolas Jackson in die erste Elf.
Einen Abbruch tat das dem Spiel der Münchner gegen den VfB nicht: Sie siegten ungefährdet mit 4:2 und machten damit den 35. Meistertitel ihrer Historie perfekt.




























