Angesprochen auf Vincent Kompany, den derzeitigen Erfolgstrainer beim FC Bayern, gerät Vereinsikone Uli Hoeneß regelmäßig ins Schwärmen. Im Vergleich dazu fällt sein Urteil über dessen Amtsvorgänger Thomas Tuchel nahezu vernichtend aus - auch fast zwei Jahre nach dessen Aus bei den Münchnern.
Hoeneß benannte in dem Podcast "Auf eine weiß-blaue Tasse" von und mit Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder den seiner Meinung nach größten Unterschied zwischen Vincent Kompany und Thomas Tuchel, der aktuell einen großen Teil der Erfolgsformel des FC Bayern ausmache.
"Dieser Trainer (Vincent Kompany, Anm. d. Red.) macht jeden Spieler besser. Und ich habe ihn noch nie eine Pressekonferenz leiten sehen, in der er gesagt hat: Ich brauche einen linken Verteidiger, ich brauche einen rechten Verteidiger, wie es unter Tuchel der Fall war", meinte Hoeneß in dem Podcast.
Einmal auf den aktuellen englischen Nationaltrainer Thomas Tuchel eingeschossen, legte Bayerns Vereinspatron so richtig los: "Wenn das Team nicht gut gespielt hat, hat er sich nie selbst hinterfragt, sondern dann war immer die Mannschaft schuld."
Tuchel blieb 2023/2024 titellos mit dem FC Bayern
Hoeneß benannte auch konkrete Beispiele, mit denen er seine Kritik am Verhalten des Kompany-Vorgängers begründete und gab vermeintliche Tuchel-Aussagen sinngemäß wieder: "'Dieser rechte Verteidiger funktioniert nicht, Kimmich ist auch nicht so ein guter Spieler'... Und (Tuchel sagte) bezüglich Gravenberch, der jetzt bei Liverpool spielt: 'Den kann ihn überhaupt nicht gebrauchen'. Den Stanisic hat er einmal gefragt, ob er Deutsch sprechen kann, dabei ist er hier geboren. Also sind das alles Dinge, die nicht gehen. Und da ist der große Unterschied!"
In seiner einzigen kompletten Saison als Cheftrainer beim FC Bayern hatte Thomas Tuchel 2023/2024 keinen einzigen Titel einfahren können, die deutsche Meisterschaft dabei an Bayer Leverkusen verloren. Im Sommer 2024 trennten sich die Wege, und nach einiger Zeit des Suchens fiel die Cheftrainer-Wahl bei den Münchnern bekanntermaßen auf Vincent Kompany.




























