Bundestrainer Julian Nagelsmann steht in Kontakt zu Torhüter Manuel Neuer. Ein WM-Comeback des 40-Jährigen ist aber dennoch kein Thema.
"Ich finde es immer ganz lustig, wenn die Öffentlichkeit mich fragt, ob ich mit Manu Kontakt habe. Ja, habe ich. Wir telefonieren ab und zu, schreiben auch ab und zu. Er ist fähig, WhatsApp zu bedienen, ich genauso. Wir haben auch ab und zu Kontakt zu anderen Themen, die über den Fußball hinausgehen. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis", sagte Nagelsmann im Rahmen der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei "MagentaTV".
Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr von Neuer ins DFB-Tor antwortete Nagelsmann: "Manu ist zurückgetreten, aus freien Stücken. Das hat er jetzt mehrfach wiederholt. Es ist deswegen glaube ich gar nicht so sinnvoll, darüber stetig zu diskutieren."
Neuer hatte seinen Rückzug aus der Nationalmannschaft 2024 nach der Heim-EM verkündet. Seitdem gab es immer wieder Diskussionen um ein Comeback, zuletzt befeuert durch seine starke Leistung im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals bei Real Madrid.
Deutsche Nummer eins ist inzwischen Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim). Nagelsmann wisse, "dass Manu der beste Torwart ist. Aber wir schaden einem Menschen, der in zwei Monaten die Nummer eins sein soll. Das ist nicht gut", sagte Ex-Nationalspieler Sami Khedira bei "DAZN" mit Blick auf die Neuer-Debatte: "Den Oli Baumann killen wir gerade."
Auch Löw schaltet sich in Neuer-Debatte ein
Joachim Löw stärkte Nagelsmann in der Torwartfrage den Rücken. Ein Bundestrainer müsse "auch Entscheidungen treffen, die die ganze Mannschaft betreffen" und "die manchmal auch unpopulär sind", betonte der Weltmeistercoach von 2014 am Rande des Königsklassen-Rückspiels zwischen dem FC Bayern und Real.
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Neuer sei "über die vielen Jahre hinweg wahrscheinlich weltweit immer der beste Torhüter gewesen. Man denke mal an 2010, 2014, auch danach. Der Manuel war herausragend", sagte Löw. "Und das Bemerkenswerte ist, dass er mit 40 Jahren so eine Leistung noch bringen kann". Aber "ein Nationaltrainer entscheidet manchmal halt eben auch aus anderen Überlegungen heraus", ergänzte Löw: "Er muss manchmal Entscheidungen treffen, die auf der einen Seite mutig sind. Die notwendig sind, aber die vielleicht auch nicht immer so populär sind."





























