Borussia Dortmund kann in der Bundesliga zwar fast sicher mit dem Einzug in die Champions League planen, allerdings ist der BVB dennoch finanziell auf dem Transfermarkt eingeschränkt. Grund dafür sind gleich mehrere Ladenhüter.
Rund 25 Millionen sollen dem neuen Sportdirektor Ole Book in der kommenden Transferphase nach aktuellem Stand zur Verfügung stehen. Gerade in der heutigen Zeit ist diese Summe im Haifischbecken Transfermarkt keine, die große Sprünge zulässt. Vor allem nicht, wenn mindestens ein kleiner Umbruch auf dem Plan steht.
Dementsprechend muss Book wohl erst einmal verkaufen, ehe es auf Einkaufstour gehen kann. Einer der Streichkandidaten soll nach Informationen der "Bild" Yan Couto sein. Der brasilianische Außenverteidiger ist vor allem in der Rückrunde sportlich kaum noch ein Faktor.
Sein Gehalt von angeblich bis zu 5,5 Millionen Euro rechtfertigt er ebenso wenig, wie auch seine Ablöse von 25 Millionen Euro, die der BVB an Manchester City zahlte.
Das Problem: Couto hat einen Vertrag bis 2029 und sich bisher nicht ins Schaufenster spielen können. Werthaltige Angebote dürften deshalb wohl ausbleiben, zudem müsste Couto sicherlich Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.
Die "Ruhr Nachrichten" spekulieren dennoch, dass sich Spieler und Klub im Sommer zusammensetzen und überlegen werden, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn machen würde. Schließlich ist für Couto aktuell ein Stammplatz meilenweit entfernt. Dauerläufer und Assist-Maschine Julian Ryerson sitzt auf der rechten Seite fester denn je im Sattel.
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BVB-Talente schwer vermittelbar
Auch zwei weitere BVB-Talente drohen derweil zu ungewollten Ladenhütern zu werden. So berichten mehrere Medien übereinstimmend, dass die TSG Hoffenheim die Kaufoption für Cole Campbell nicht ziehen wird.
Überraschend kommt das sicherlich nicht, denn selbige liegt bei 10 Millionen Euro. Zudem stand Campbell für die Kraichgauer bisher lediglich 25 Minuten auf dem Platz.
Ebenso schlecht läuft die Leihe von Julian Duranville. Der Belgier, den der BVB einst für 8,5 Millionen Euro aus Anderlecht loseiste, ist aktuell nach Basel verliehen, kommt dort aber ebenfalls nicht richtig in Tritt.



























