Der BVB kann beinahe schon mit der Vizemeisterschaft planen - und somit frühzeitig den Kader für die neue Saison zusammenstellen. Zahlreiche Namen werden rund um Borussia Dortmund gehandelt, so zuletzt auch Nationalspieler Nick Woltemade. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nahm den Gerüchten nun schnell den Wind aus den Segeln.
Der BVB beschäftigt sich aktuell nicht mit einer Verpflichtung von DFB-Star Nick Woltemade. "Davon höre ich zum ersten Mal. Kalte Spur", stellte Borussia Dortmunds Verantwortlicher Lars Ricken im Gespräch mit "Sport Bild" klar.
"Bild" hatte zuvor berichtet, dass der Name des 24-Jährigen im Zuge der schwarz-gelben Kaderplanung gefallen sei. Der Bundesliga-Zweite beobachte Woltemades Situation bei Newcastle United, womöglich sei auch eine Leihe denkbar.
Hintergrund sei demnach, dass Stamm-Mittelstürmer Serhou Guirassy den BVB im Sommer verlassen könnte und somit Ersatz notwendig wäre. Neben Woltemade sei auch Hoffenheims Fisnik Asllani, der per Ausstiegsklausel in Höhe von angeblich 30 Millionen Euro verpflichtet werden könnte, bei der Borussia ein "heißes Thema".
Rickens "Wunsch" im Fall Guirassy
Doch auch die Asllani-Gerüchte entbehren laut Ricken aktuell jeder Grundlage. "Wir haben auf der Position Serhou Guirassy und Fábio Silva. Ich denke, da sind wir hervorragend aufgestellt", stellte der Ex-Profi klar.
Ricken stellte mit Blick auf Guirassy zudem klar: "Das hören wir doch in jeder Transferperiode, dass er wechseln könnte. Und er ist immer noch hier. Dass Serhou auch in diesem Sommer bleibt, ist mein Wunsch, Oles [Sportdirektor Book, Anm. d. Red] Wunsch und der Wunsch von Niko Kovac. Er fühlt sich extrem wohl bei uns, und es gibt kein Bestreben, ihn abzugeben."
Beim BVB ist Serhou Guirassy noch bis 2028 gebunden, angeblich könnte er ab dem 1. Juli dank einer Ausstiegsklausel von nunmehr nur noch 35 Millionen Euro wechseln.































