Die Top-Seeds der Eastern Conference wollen in den Playoffs vermutlich nicht gerne auf die Charlotte Hornets treffen. Das unterstrich die formstarke Truppe am Donnerstag gegen die New York Knicks. Die Orlando Magic können für den Moment aufatmen.
| Heim | Auswärts | |
|---|---|---|
| Charlotte Hornets | New York Knicks | 114:103 |
| Detroit Pistons | New Orleans Pelicans | 129:108 |
| Orlando Magic | Sacramento Kings | 121:117 |
Schlüsselspieler der Nacht: Jalen Brunson
Dieser Titel ist bei Jalen Brunson am Donnerstag nicht nur positiv zu verstehen. Brunson ackerte für 40 Minuten und dirigierte die Offense der Knicks genial für 26 Punkte (10/23 FG) und 13 Assists bei nur 2 Turnover. Dabei hatten die Hornets ganz klar ihren Spielplan so gebaut, den Guard so viel möglich zu attackieren. New York hatte nicht wirklich eine Antwort beim 103:114, ihre Siegesserie endete nach sieben Spielen.
Zudem reisen die Knicks nach dem Ausrufezeichen der Hornets mit den Fragezeichen nach Hause, ob Karl-Anthony Towns angeschlagen war oder man sich um seine Rolle sorgen muss, sollten die Knicks in der Postseason auf Charlotte treffen. Der Center hatte Probleme mit der Physis von seinem Gegenspieler Moussa Diabate (4 Steals, 3 Offensivrebounds) und stand nur für 22 Minuten auf dem Parkett, die die Knicks mit -18 verloren. Mitchell Robinson ersetzte ihn für den Rest der Partie.
Die Knicks bleiben mit der Niederlage ein Spiel hinter den Boston Celtics und dem zweiten Platz im Osten, die Hornets bleiben den Orlando Magic auf dem achten Platz im Nacken mit ihrem fünften Sieg in Serie.
Das Spiel wurde in den mittleren Vierteln entschieden, in diesen 24 Minuten erzielten die Knicks nur 40 Punkte (56 für Charlotte). Die Hornets führten schnell mit 24:14, die Knicks kamen durch 17 Punkte von Brunson im ersten Abschnitt jedoch wieder ran.
Alle Starter bei New York erzielten mindestens 13 Zähler, von den Reservisten kamen jedoch nur 17 weitere Punkte. Auf Seiten von Charlotte sorgten die Guards für jede Menge Punkte, allen voran der ...
Rookie der Nacht: Kon Knueppel
Knueppel erzielte 26 Punkte bei 6/10 Dreiern, mit 11 Rebounds und 8 Assists flirtete er mit seinem ersten Triple-Double in der NBA. Er knackte die Marke von 250 versenkten Triples als erster Spieler jemals unter 22 Jahren und erreicht dieses Alter erst im August 2027.
LaMelo Ball verhalf den Hornets zu ihrem erfolgreichen Start mit 10 seiner 22 Zähler (4/9 3P) in den ersten 6 Minuten, dazu stand er am Ende bei 6 Assists und nur 1 Turnover. Coby White steuerte 17 Punkte (6/13 FG) als Sixth Man bei.
Aufatmen der Nacht: Magic können noch (gerade so) gewinnen
Nach einer Siegesserie von sieben Spielen endet die Durststrecke der Magic nach "nur" sechs Niederlagen, das war beim 121:117 gegen die Sacramento Kings jedoch alles andere als ein überzeugender Befreiungsschlag. Orlando führte zwar immer wieder mal zweistellig, diese Führungen schmolzen teilweise jedoch genau so schnell wieder, wie sie gekommen waren.
Die Kings hatten erneut auf -1 verkürzt in der Schlussminute, bevor Jalen Suggs (8, 4 Assists) mit heruntertickender Schlussuhr von Desmond Bane (23, 6 Assists) gefunden wurde und von Downtown traf, die Magic brachten die Führung ins Ziel.
Paolo Banchero führte Orlando mit seinem dritten Spiel in Folge mit mindestens 30 Punkten an, am Donnerstag erreichte er diese Marke punktgenau mit 11/22 FG, 9 Rebounds und 7 Assists bei nur 1 Turnover. Tristan da Silva steuerte 18 Zähler (5/7 FG) bei, Moritz Wagner kam, wie im vorherigen Spiel gegen die Cleveland Cavaliers, für 5 Minuten zum Einsatz.
Bei den Kings war DeMar DeRozan der Offensivmotor mit 33 Punkten (12/24 FG) und 11 Assists ohne einen einzigen Turnover in 38 Minuten. Alle Starter schnappten sich eine zweistellige Ausbeute, Daeqwon Plowden lief als Reservist in 35 Minuten heiß mit einem neuen Career-High von 23 Punkten (6/10 3P).
MVP der Nacht: Jalen Duren
Die Detroit Pistons haben seit der Verletzung von Cade Cunningham 5 ihrer 6 Spiele ohne ihren Superstar gewonnen, beim 129:108 gegen die New Orleans Pelicans ließ Jalen Duren daran keine Zweifel. Er traf jeweils 10/12 Würfe aus dem Feld und an der Linie für insgesamt 30 Punkte, 10 Rebounds und 7 Assists, dazu glänzte er als defensiver Playmaker mit 2 Steals und 2 Blocks. Vielleicht fühlte sich Duren persönlich davon angegriffen, dass es die Pels in der Starting Five mit dem 37-jährigen DeAndre Jordan als seinem Gegenspieler versuchten.
Die anderen Verteidiger hatten auch kaum mehr Erfolg gegen Duren, der erneut solide Unterstützung von Daniss Jenkins (19, 9 Assists) als Ersatz-Spielmacher bekam. Die Pistons versenkten 56 Prozent ihrer Feldwürfe und 15/28 Triples.
Bei den Pelicans war Zion Williamson der Topscorer mit 21 Punkten (8/13 FG). Derik Queen (11) ist weiterhin deutlich unauffälliger als noch etwa im Dezember, immerhin schnappte er sich 4 seiner 11 Rebounds am gegnerischen Ring.
Artikel zur Verfügung gestellt von undrafted - new digital home of US sports, die neue Informationsplattform für alle Fans der NFL, NBA, NHL und MLB. undrafted ist als App verfügbar für iOS und Android. Weitere Informationen unter www.undrafted.ai.










