Für Galatasaray Istanbul war die Reise nach Liverpool ein großer Reinfall. Nicht nur verloren die Türken nach dem Erfolg im Hinspiel deutlich an der Anfield Road, nach einem Verletzungs-Drama fehlen nun gleich zwei Akteure für die nächsten Wochen.
Das Spiel von Galatasaray gegen den Liverpool FC war bereits entschieden, als der Niederländer Noa Lang an der Grundlinie einen Ball im Spiel halten wollte und dann in die Werbebande krachte.
Was erstmal nicht so dramatisch aussah, entpuppte sich nur Sekunden später als Verletzungs-Horror. Der Nationalspieler krümmte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden, schnell war klar, dass hier irgendwas nicht stimmte.
Auch der enorme Blutfluss an seiner Hand war schnell nicht mehr zu übersehen. Lang wurde minutenlang behandelt, musst am Ende sogar mit Sauerstoff versorgt und vom Platz getragen werden.
"Er ist auf dem Weg ins Krankenhaus, es ist ein ernstes Problem mit seinem Finger", sagte sein Trainer Okan Buruk nach der Partie.
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Während am Mittwochabend Berichte die Runde machten, Lang hätte ein Teil seines Fingers verloren, gab es am Donnerstag vonseiten seines Klubs zumindest eine leichte Entwarnung. Es habe sich bei der Verletzung um eine tiefe Schnittwunde gehandelt, heißt es in einem Statement des Teams. Dennoch sei der Niederländer noch am Abend in Liverpool operiert worden.
Der Spieler selbst meldete sich bei Instagram auch schon am Abend bei seinen Fans: "Shit happens", lautete die prägnante Analyse des Niederländers.
Osimhen-Schock macht Horror-Nacht für Galatasaray perfekt
Neben Lang sorgte auch Stürmer Victor Osimhen für Sorgenfalten bei den Türken. Der Angreifer verletzte sich früh in der Partie am Arm, den er fortan kaum noch bewegen konnte. Der Nigerianer nahm deshalb kaum noch am Spiel teil, wollte sich jedoch vorerst auch nicht auswechseln lassen.
Laut Galatasaray zog sich der Angreifer einen Armbruch zu und könnte ebenfalls eine OP brauchen. Eine Entscheidung darüber fällt aber wohl erst in den kommenden Tagen.

















