Am Mittwoch sorgte ein Medienbericht für Aufsehen, wonach der FC Bayern womöglich nicht mit Sportvorstand Max Eberl verlängern wird. Sollte es 2027 tatsächlich zu einer Trennung kommen, könnte der Rekordmeister offenbar auf die Verpflichtung eines externen Nachfolgers verzichten. Zwei Insider verrieten spannende Details.
Wie die "Sport Bild" in ihrer Mittwochsausgabe berichtete, ist die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern offener als gedacht. Demnach stehen die Chancen auf eine Zusammenarbeit über 2027 hinaus bei 50:50. Die Personalie werde "intern kontrovers diskutiert", heißt es. Zwischen dem Sportvorstand und den anderen Bossen soll demnach kein uneingeschränktes Vertrauensverhältnis herrschen.
Im "Bild"-Podcast "Bayern Insider" wurde das Thema zwischen Fußballchef Christian Falk und Reporter Heiko Niedderer diskutiert. "Man hat im Verein immer noch das Gefühl, dass er noch nicht so ganz warm geworden ist mit diesen Strukturen", erläuterte Niedderer das Eberl-Problem an der Säbener Straße. "Es geht immer so ein bisschen um Nuancen", pflichtete Falk ihm bei.
FC Bayern: Besetzt man den Eberl-Posten intern neu?
Eberl habe sich bei seiner Zeit in München "ein paar Dinge erlaubt, bei denen man sagt: Musste das jetzt sein?", führte Niedderer weiter aus. Dem ehemaligen Gladbach-Manager werde etwa vorgeworfen, in Vertragsverhandlungen zu nachgiebig gewesen zu sein. Die zugesprochenen Gehälter bei den jüngsten Vertragsverlängerungen seien nach Ansicht einzelner FCB-Bosse einfach zu hoch.
Die Spekulationen über seine Person nimmt der Sportchef unterdessen ganz gelassen zur Kenntnis. "Die Berichte prallen an mir ab. Es gab immer Kritik. Ich konzentriere mich auf meine und unsere Arbeit. Es läuft gut bei uns und wir können viel erreichen in dieser Saison. Darauf liegt der Fokus", erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei Bayer Leverkusen
Eine endgültige Entscheidung über die Eberl-Zukunft beim FC Bayern ist noch nicht gefallen, diese wird laut den "Bild"-Journalisten für den Mai erwartet. Sollte es tatsächlich zum großen Knall um den ehemaligen Profi kommen, dann wäre eine interne Lösung wohl nicht ausgeschlossen. Laut Falk könnten Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportdirektor Christoph Freund die Lücke schließen.
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"Mit Dreesen und Freund sehen sie sich eigentlich auch gut aufgestellt", stellte er klar. Man traue gerade dem Österreicher, der im September 2023 an die Isar kam, zu, in Zukunft eine wichtigere Rolle im Verein zu übernehmen. Eine Verpflichtung von Markus Krösche, der zuletzt immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, ist hingegen laut "Bild" ausgeschlossen.



























