Seit 13 Pflichtspielen hat Álvaro Arbeloa inzwischen das Amt des Trainers von Real Madrid inne, die Bilanz lässt erahnen, dass nicht mehr allzu viele Partien hinzukommen könnten. Die Uhr soll bereits lautstark ticken.
Neun Siege, vier Niederlagen und 28:15 Tore. Die Ausbeute von Álvaro Arbeloa an der Seitenlinie von Real Madrid ist nicht gerade das, was man sich bei den Königlichen vorgestellt haben dürfte, als man Xabi Alonso Mitte Januar den Laufpass gab. "fichajes.net" zufolge ist die Luft für Arbeloa daher auch schon sehr, sehr dünn geworden.
Letztlich kommt es demnach auf die anstehenden Partien im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester City (11. und 17. März) sowie in der Liga gegen den FC Elche (14. März) und Atlético Madrid (22. März) an.
Bei einem Ausscheiden gegen das Starensemble aus Manchester und einem weiteren Rückschlag in La Liga "wäre Arbeloas Verbleib praktisch nicht mehr zu rechtfertigen", so das Portal. Ohnehin habe das Vertrauen in die Dienste des Ex-Spielers der Madrilenen in den vergangenen Wochen stark nachgelassen, der Spielraum für weitere Fehler sei inzwischen auf "ein Minimum" geschrumpft.
"Kampf bis zum Ende" nicht genug für Real Madrid
Arbeloas Worte nach dem jüngsten 2:1-Liga-Erfolg gegen Celta Vigo lassen nicht gerade erahnen, dass der 43-Jährige den Ernst der Lage bereits vollends verinnerlicht hat.
"Das ist Real Madrid, Kampf bis zum Ende", erklärte der Coach nach dem knappen Erfolg. "Das ist hoffentlich wirklich ein Wendepunkt, dass alles ab jetzt besser läuft." Zur Wahrheit gehört jedoch, dass das Selbstverständnis der Klubführung in Madrid erheblich mehr als das bloße Einfahren von drei Punkten erwartet. "Kampf bis zum Ende" dürfte kaum das sein, was die Weltstars um Kylian Mbappé den Fans im Bernabéu offerieren sollten.
Eine echte Kehrtwende könnte für Arbeloa wohl nur erfolgen, wenn man ManCitys Champions-League-Träume beenden kann.
































