Bei Borussia Dortmund kann man sich nach dem Ausscheiden in der Champions League bereits auf mit der Kaderzusammenstellung für die neue Saison befassen. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken hat diesbezüglich auch einen Vergleich zum FC Bayern gezogen - und die Transfer-Strategie umrissen.
Bei der Verpflichtung von Sofortlösungen auf dem Transfermarkt stehen dem BVB laut Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nicht dieselben Möglichkeiten zur Verfügung wie dem FC Bayern. "Naja, einen Harry Kane können wir nicht verpflichten", stellte Ricken im Interview mit der "WAZ" klar.
Die Strategie bei der Dortmunder Borussia müsse daher eine andere sein. "Borussia Dortmund stand und sollte noch immer dafür stehen, Spieler mit sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten zu verpflichten", so der Kaderplaner: "Das haben wir in der Vergangenheit so gut gemacht, dass dieses Erfolgsmodell selbst die größten europäischen Vereine kopiert haben. In keinem anderen Marktsegment sind die Ablösesummen so gestiegen wie hier."
Im vergangenen Sommer hatte der BVB rund 100 Millionen Euro auf dem Transfermarkt für neue Spieler investiert, nicht alle Neuzugänge sind in ihrer Debütsaison eingeschlagen.
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Ricken betont nun mit Blick auf den kommenden Sommer: "Wir haben in der Kaderplanung eine klare Vision." Der aktuelle Bundesliga-Zweite wolle "wieder beweisen", die besten Talente "zu Weltklassespielern entwickeln zu können", dies soll aber auch mit jungen Spielern aus der eigenen Jugend gelingen.
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Der Sport-Geschäftsführer verwies dabei auf Top-Talente wie Luca Reggiani und Samuele Inacio, die jüngst ihre Profidebüts gegeben haben. Über großes Potenzial verfügen laut Lars Ricken auch die Sommer-Neuzugänge Justin Lerma und Kaua Prates - "zwei der spannendsten Spieler aus Südamerika". Und der Ex-Profi verspricht: "Wir haben noch weitere Jungs in der Pipeline aus unserem NLZ, in dem wir auch Thomas Broich als externen Fachmann dazugeholt haben."
Eine Position, auf der sich der BVB im Sommer womöglich Verstärkung dazuholt, ist die offensive Außenbahn. Gefragt, ob man das Versäumnis, zuletzt auf den Flügeln keine Neuzugänge verpflichtet zu haben, korrigieren will, entgegnete Ricken: "Ja, das ist ein Ziel. Punkt."





























