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Britin mal wieder ohne Trainer unterwegs

Tennis-Legende kritisiert Raducanu: "Ihr größter Fehler"

Raducanu versucht ihr Glück aktuell ohne festen Cheftrainer
Raducanu versucht ihr Glück aktuell ohne festen Cheftrainer
Foto: © IMAGO/Flaviu Buboi
18. März 2026, 10:27
sport.de
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Erst vor wenigen Wochen verkündete Englands Tennis-Hoffnung Emma Raducanu die Trennung von Trainer Francisco Roig. Überrascht hat das niemanden, schließlich hat sich die 23-Jährige längst den Ruf einer wahren "Trainer-Killerin" erarbeitet. Eine echte Legende des Sports sieht darin das größte Problem. 

Tennis-Legende Martina Navratilova sieht in den ständigen Trainerwechseln im Team von Emma Raducanu ein großes Problem. 

"Ich denke, das ist ihr größter Fehler. Sie hat mit so vielen verschiedenen Leuten zusammengearbeitet und dadurch so viele verschiedene Ideen bekommen, dass sie gar nicht weiß, an welcher sie festhalten soll", analysierte Navratilova bei "Sky Sports". 

Grundsätzlich brauche Raducanu nicht zwingend einen Vollzeit-Trainer, aber zumindest einen, der über einen langen Zeitraum an ihrer Seite ist. "Man braucht Konstanz und muss die Person dazu bringen, dich kennenzulernen, deine Geschichte zu erfahren und ihr die Möglichkeit geben, den Unterschied zu machen. Man kann nicht direkt Resultate erwarten, das ist ein langer Prozess", sagte Navratilova. 

Raducanu hat die Trainersuche aufgegeben

Eben jenen Prozess hat Raducanu seit ihrem sensationellen US-Open-Sieg 2021 nicht zugelassen. Immer wieder tauschte die Britin ihre Trainer vorzeitig aus. Nach den Australian Open in diesem Jahr trennte sie sich von Francisco Roig - nach nur sechs Monaten. Der ehemalige Nadal-Coach war bereits der achte Trainer, mit dem sie seit 2021 zusammenarbeitete. 

Mittlerweile hat es die 23-Jährige vorerst auch aufgegeben, den Richtigen zu finden. Ende Februar erklärte sie im "Guardian"-Interview: "Im Moment würde ich nicht sagen, dass ich aktiv nach einem Trainer suche."

Sie wisse, was sie brauche und worauf es in ihrem Spiel ankomme, begründete Raducanu diese Entscheidung. "Ich kenne die Drills, die ich jetzt in diesem Moment durchlaufen muss. Es geht einfach um die Wiederholung von Grundlagen. Ich denke, dass ich dort wieder hin möchte und ein aggressiveres Spiel entwickeln will", sagte sie.

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