Borussia Dortmund muss auch im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig am Samstag auf Nico Schlotterbeck verzichten. Das bestätigte BVB-Trainer Niko Kovac auf einer Pressekonferenz.
"Schlotti war heute auf dem Platz", sagte Kovac, schränkte jedoch umgehend ein: "Er fühlt sich gut, muss aber Geduld mitbringen. Er würde gerne. Aber wir müssen vernünftig sein. In Leipzig wird er noch fehlen. Dann schauen wir, was Atalanta und München bringen."
Nach dem Spiel gegen RB Leipzig trifft Borussia Dortmund am kommenden Mittwoch im Rückspiel der Champions-League-Playoffs auf Atalanta. Am 28. Februar steht das nächste Topspiel gegen den FC Bayern an.
Im Hinspiel gegen Atalanta (0:2) hatte der BVB bereits auf Schlotterbeck verzichten müssen. Der Abwehrchef laboriert an muskulären Problemen.
Der Ausfall verschärft die ohnehin äußerst angespannte Personallage bei den Dortmundern. Neben Schlotterbeck fällt auch auch Niklas Süle mit einer Oberschenkelverletzung weiter aus. Wann der 30-Jährige wieder einsatzbereit ist, ist unklar.
Mit Emre Can (Adduktorenprobleme) und Filippo Mane (Muskelverletzung) fehlen zudem zwei weitere Innenverteidiger.
Gegen Atalanta gab der erst 18 Jahre alte Luca Reggiani sein Startelf-Debüt für den BVB. Der Youngster wusste dabei durchaus zu überzeugen.
Kovac will BVB-Talent nicht verheizen
Kovac lobte das Abwehrtalent nach dem erfolgreichen Auftritt in der Königsklasse zwar. Auf der Pressekonferenz rief er aber zu Demut auf.
"Wir wollen jetzt nicht zu früh alles nur gut sehen. Sicherlich hat er jetzt zwei gute Spiele gemacht. Er ist richtig gut dabei. Er ist körperlich fit, hat es sehr gut gemacht", lobte der Coach seinen Schützling: "Trotzdem müssen wir aufpassen, dass wir ihn jetzt nicht verheizen. Sollte alles normal laufen, dann wird das sicherlich ein toller Fußballspieler. Dafür braucht es aber auch einen gesunden Kopf."





























