Eintracht Frankfurts umstrittener Cheftrainer Albert Riera könnte offenbar noch im Saison-Endspurt seinen Job verlieren - und von einem Europa-"Feuerwehrmann" ersetzt werden. Ein Kandidat soll Friedhelm Funkel sein.
Die 71 Jahre alte Bundesliga-Legende nennt "Bild" als mögliche Frankfurter Option, sollte es zur Blitz-Trennung von Riera kommen.
Funkel ist in Frankfurt ein alter Bekannter: Zwischen 2004 und 2009 coachte er die Hessen bereits einmal.
Er bewies in seiner langjährigen Trainer-Karriere zudem immer wieder, dass er eine Mannschaft schnell erreicht und kurzfristig wieder auf Kurs bringen kann - letztmals in der vergangenen Saison, als er den 1. FC Köln mit zwei Siegen aus zwei Zweitligaspielen noch zum Aufstieg führte.
Neben Funkel ist dem Bericht zufolge mit Adi Hütter ein weiterer ehemaliger Übungsleiter ein Thema für eine schnelle Verpflichtung.
Verfügbar wäre der 56-jährige Österreicher, der seit seiner Entlassung bei der AS Monaco im vergangenen Oktober ohne Job ist.
Mehr dazu:
Für Riera wird die Luft bei Eintracht Frankfurt nach der Posse um Nationalstürmer Jonathan Burkardt und der 1:2-Pleite gegen Aufsteiger Hamburger SV am Wochenende derweil immer dünner.
Mehrere Medien vermelden übereinstimmend, das Binnenklima bei der SGE sei völlig hinüber. Riera, dessen Vertrag in Frankfurt noch bis 2028 datiert ist, droht offenbar der Rauswurf - spätestens im Sommer.
Eintracht Frankfurt: Glasner-Rückkehr "so gut wie ausgeschlossen"
Nach dem HSV-Spiel vermied Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche ein klares Bekenntnis zu dem 44-jährigen Spanier.
"Heute ist der Trainer kein Thema", sagte Krösche zwar. Inwieweit Riera aber in den kommenden Tagen zur Debatte steht, dazu äußerte sich der Klub-Boss nicht.
Krösche weiter: "Am Ende geht es letztendlich um die Leistung der Mannschaft und da muss man sagen: Das ist es diese Saison gerade in solchen wichtigen Spielen nicht ausreichend."
Sollte es erst nach Saisonende zur Trennung von Riera kommen, steht Oliver Glasner, dessen Amtszeit bei Crystal Palace endet, offenbar nicht bereit für die Nachfolge. Dass er nach Frankfurt zurückkehre sei "so gut wie ausgeschlossen", schreibt "Bild".































