Real Madrid setzt nach der Trennung von Xabi Alonso zunächst auf Álvaro Arbeloa als Nachfolger. Ein Kandidat für eine langfristige Lösung soll jedoch Jürgen Klopp sein. Was sagt der frühere BVB-Coach zu den Gerüchten?
"Der Trainermarkt wird durchgemischt und es ist nicht schlimm, das Ganze mal aus der Beobachterrolle mitzubekommen und nicht darüber nachzudenken, was das für einen selber bedeuten könnte, weil man da, wo man ist, am richtigen Ort ist", betonte der 58-Jährige in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" bei "ServusTV".
Der "richtige Ort", das ist für Klopp demnach Red Bulls Sport-Imperium, für das er seit Anfang 2025 als globaler Fußballchef im Einsatz ist.
Alonsos Scheitern in Madrid wertete Klopp als "Zeichen, dass dort nicht alles zu 100 Prozent richtig ist". Der Spanier sei ein "überragendes Trainertalent", habe es als Nachfolger der "Legende" Carlo Ancelotti, "der eine ganz bestimmte Art hatte, seine Fußballmannschaften zu trainieren", aber nicht leicht gehabt. "Tut mir wirklich leid für ihn", ergänzte Klopp mit Blick auf Alonso, "denn ich halte ihn für einen großartigen Trainer."
Mit Blick auf Meldungen, unter anderem von Transfer-Guru Fabrizio Romano, er sei ein Kandidat bei den Königlichen, sagte Klopp: "Das hat mit mir gar nichts zu tun und hat in mir auch nichts ausgelöst."
Real Madrid: Alonso-Trennung in "gegenseitigem Einvernehmen"
Die Trennung von Alonso, der erst im Sommer von Bayer Leverkusen nach Madrid gewechselt war, hatte Real am Montag verkündet.
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Sie sei in "gegenseitigem Einvernehmen" beschlossen worden, hieß es in der Vereinsmitteilung. Alonso werde "immer die Zuneigung und Bewunderung aller Madrid-Fans genießen".
Neben Klopp wird auch der gerade erst beim FC Chelsea entlassene Enzo Maresca als langfristiger Alonso-Nachfolger gehandelt. Der Italiener soll auch ein potenzieller Kandidat sein, um Pep Guardiola bei Manchester City zu ersetzen.































