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Nach Querelen im Frühjahr

Gegen Abfindung: BVB löst Vertrag mit Mislintat auf

Die Zeit von Kaderplaner Sven Mislintat beim BVB ist offiziell beendet
Die Zeit von Kaderplaner Sven Mislintat beim BVB ist offiziell beendet
Foto: © IMAGO/Guido Kirchner
25. August 2025, 16:15
sport.de
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Die Trennung ist offiziell: Borussia Dortmund hat sich mit seinem ehemaligen Kaderplaner Sven Mislintat auf eine Auflösung des Vertrags geeinigt, eine Abfindung wird fällig. Das erklärte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken am Montag.

Gegenüber dem "SID" wurde ein entsprechender Bericht der "Ruhr Nachrichten" von Vereinsseite bestätigt. Die Zusammenarbeit zwischen Sven Mislintat und Borussia Dortmund endet nun auch formell zum Ende des Monats.

Der einstige Chefscout war im Mai 2024 als Technischer Direktor und Kaderplaner zum BVB zurückgekehrt, im Februar wurde der 52-Jährige nach monatelangem Kompetenzgerangel mit Sportdirektor Sebastian Kehl und Ricken schließlich freigestellt.

Mislintat wurde vorgeworfen, über seinen definierten Arbeitsbereich hinaus gewirkt zu haben, was jede Menge Unruhe auslöste. Zwischenzeitlich waren die Zuständigkeitsbereiche schriftlich neu abgesteckt worden.

Von 2017 bis 2019 war der gebürtige Kamener Chefscout beim FC Arsenal, später Sportdirektor beim VfB Stuttgart (2019 bis 2022) sowie bei Ajax Amsterdam (Mai bis September 2023). Auch beim niederländischen Rekordmeister ging er im Unfrieden.

Video: Das steckt hinter dem neuen BVB-Beben

Gerüchte um Millionen-Gehalt beim BVB

Unklar ist, wie hoch die Abfindung für Mislintat ausfällt. Sein Arbeitspapier in Dortmund soll noch bis 2028 gültig gewesen sein und ihm laut "Sky" rund eine Million Euro pro Jahr eingebracht haben.

Pikant: Schon beim Vertragsabschluss soll die lange Laufzeit intern "Irritationen" ausgelöst haben, wie "Sky" im Februar enthüllte. Dass die Zusammenarbeit mit Mislintat herausfordernd werden könnte, sei bereits vor dessen Einstellung gemunkelt worden.

Die kurz darauf erfolgte Umstellung in der schwarz-gelben Führungsetage mit Lars Ricken an der Spitze und Sebastian Kehl und Mislintat als "Zuarbeitern" wurde angeblich auf Wunsch von Klubchef Hans-Joachim Watzke vorgenommen - und löste schnell Ärger aus.

Entsprechend erleichtert dürfte man in der Führungsetage des Champions-League-Teilnehmers nun sein, das Thema zu den Akten legen zu können.

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