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Bayern-Revival in der Champions League?

Die großen Zweifel um David Alaba

Der ehemalige Bayern-Star David Alaba kämpft sich nach langer Verletzungszeit zurück
Der ehemalige Bayern-Star David Alaba kämpft sich nach langer Verletzungszeit zurück
Foto: © IMAGO/Ruben Albarran
08. April 2025, 15:56

David Alaba schaffte einst beim FC Bayern den Sprung vom Top-Talent zum Weltklasse-Spieler. Auch beim Champions-League-Rekordsieger Real Madrid etablierte sich der Österreicher nach seinem Wechsel im Sommer 2021 schnell. Ausgebremst wurde er erst von einer schweren Verletzung, von der sich nur wenige Fußballer erholen. Und auch beim inzwischen 32-Jährigen sind wohl Zweifel angebracht, dass er sein altes Niveau noch einmal erreichen kann. Doch es winkt eine neue Chance.

Eines vorweg: Kaum ein Fußballer aus der Riege der absoluten Weltklassespieler hat eine derart lange und schwerwiegende Leidenszeit hinter sich wie David Alaba.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen im Jahr 2023 hatte sich der Innenverteidiger im Ligaspiel gegen Villarreal einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen, schnell wurde operiert. Schnell wurde zugleich aber auch klar, dass es lange dauern würde, bis Alaba zurück auf dem Platz stehen kann.

Am Ende dauerte es nicht weniger als 381 Tage. 71 Pflichtspiele verpasste der Routinier mit Klub und Nationalmannschaft - eine Horror-Zeit. Wer das übersteht, schafft alles, möchte man meinen.

Dass sich David Alaba überhaupt im Star-Ensemble von Real Madrid zurück in den Kader gekämpft hat, ist allein also eine große Leistung. Entsprechend laut war der Applaus der Fans im Estadio Bernabéu, als er Ende Januar gegen UD Las Palmas in der Schlussphase eingewechselt wurde. Es sei ein "ganz besonderer Tag" gewesen, so Alaba hinterher gelöst.

Und es ging trotz einer erneuten, kleinen Zwangspause (Adduktorenverletzung) Anfang Februar weiter bergauf. Gegen Girona (2:0) gab er sein Startelf-Comeback, der alte David Alaba schien zurück zu sein. Oder etwa doch nicht?

Ex-Bayern-Star Alaba: Sicherheitsrisiko statt Sicherheitsfaktor

Denn was folgte, waren Auftritte, die in der spanischen Hauptstadt große Fragezeichen hinterließen. Sicherheitsrisiko statt Sicherheitsfaktor.

Beim 1:2 gegen Real Betis zeigte er etwa eine derart schwache Leistung an der Seite von Antonio Rüdiger, dass die Sportzeitung "Marca" hinterher Alarm Schlug. Das Duo sei regelrecht "geistesabwesend" gewesen. "Real Total" merkte an, dass Alaba "nicht mehr so spritzig" sei wie einst, zudem mangelte es an "Automatismen" an der Seite des deutschen Nationalspielers.

Beinahe vernichtend mutete dann die Einzelkritik an, die Alaba beim darauf folgenden 2:1-Sieg gegen Rayo Vallecano erhielt. Alaba, der erstmals wieder 90 Minuten durchspielte, wurde das Gegentor kurz vor der Pause angekreidet. "Es scheint, als würde er seinen Stammplatz nie wieder zurückbekommen", orakelte die Zeitung "Sport".

Vorläufiger Tiefpunkt bei Real Madrid?

Cheftrainer Carlo Ancelotti nahm seinen Abwehrspieler anschließend erst einmal aus der Schusslinie, ließ ihn sowohl im Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético Madrid als auch in den nächsten zwei Liga-Partien auf der Bank. 

Doch die Pause hatte keinen positiven Effekt - im Gegenteil. Im Rückspiel des Pokal-Halbfinals gegen Real Sociedad in der Vorwoche erlebte David Alaba nämlich nicht weniger als den vorläufigen Tiefpunkt seiner bisherigen Saison, wenn nicht sogar Real-Karriere.

Alaba war an gleich drei Gegentreffern entscheidend beteiligt: Zunächst unterlief ihm ein Eigentor, dann fälschte er einen Schuss der Gäste unglücklich ab. Kurz vor dem Ende der 90 Minuten verweigerte er ein Kopfballduell, das Real Sociedad in die Verlängerung führte. 

Es passte ins Bild, dass der für Alaba eingewechselte Rüdiger in der 115. Minute das erlösende Tor erzielte. Ein Albtraum-Abend für den ehemaligen Bayern-Star. "Diese Nacht wird er so schnell nicht vergessen", so die "Marca". 

Gemäß der Automatismen im Fußball sprossen schnell erste Spekulationen an die mediale Oberfläche, dass Real Madrid im Sommer eine Trennung anstrebt, ein Jahr vor dem Vertragsende. Sogar über ein mögliches Karriereende wurde orakelt.

Bayern-Revival in der Champions League?

Es ist nun an Trainer-Ikone Carlo Ancelotti, seinen einstigen Führungsspieler schnellstmöglich wieder aufzubauen und stark zu machen. Nach dem Horror-Auftritt im Pokal setzte er prompt auf verbale Streicheleinheiten: Die Gegentore seien allesamt "unglücklich" gewesen und keineswegs Fehler. Alaba habe sogar ein "sehr gutes Spiel" gemacht, so der Italiener überzeugt.

Ob er Alaba im Champions-League-Halbfinale beim FC Arsenal am Dienstag (21 Uhr, DAZN* und im Live-Ticker auf sport.de) allerdings ein Startelf-Mandat in der Innenverteidigung anvertraut, scheint angesichts der Bedeutung der Partie jedoch zweifelhaft. Ancelotti könnte letztlich dennoch für eine faustdicke Alaba-Überraschung sorgen.

Im jüngsten Liga-Spiel gegen Valencia (1:2) war der 32-Jährige in der Schlussphase nämlich für Linksverteidiger Fran García eingewechselt worden. Spanische Medien sehen dies als möglichen Vorgriff auf das Arsenal-Duell, schließlich fehlt mit dem noch immer verletzten Ferland Mendy eine Option hinten links.

Während Einsätze von David Alaba als linker Part der Viererkette für die Fans der Königlichen ziemliches Neuland sind - im Real-Trikot wurde er dort seit 2021 nur rund ein Dutzend Mal aufgestellt -, dürften sich die Bayern-Anhänger gerne an alte Zeiten erinnern. In München war der Stern von David Alaba einst auf der linken Abwehrseite aufgegangen, erst in den letzten zwei Jahren beim FC Bayern war er in die Zentrale gerückt.

Verwundern dürfte es niemanden mehr, sollte David Alaba ausgerechnet in seiner alten Bayern-Rolle wieder aufblühen und die großen Zweifel über seine Real-Tauglichkeit verstummen lassen. Er hat schon größere Hürden überwunden.

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