Die Washington Commanders haben in dieser NFL-Saison schon zweimal gegen Saquon Barkley gespielt. Vor dem NFC Championship Game warnten die Gäste dennoch erneut vor dem Superstar der Philadelphia Eagles.
In der Regular Season war Barkley mit seinen 2.005 Rushing Yards bereits kaum zu halten. Am letzten Wochenende führte er die Eagles mit seinen 205 erlaufenen Yards und zwei Touchdowns überdies beinahe alleine zum Sieg in der Divisional Round gegen die Los Angeles Rams (28:22).
Die Commanders wissen deshalb, welche Mammutaufgabe auf sie am Sonntag beim Wiedersehen mit Barkley zukommt. "Um diesen Mann zu stoppen, muss man elf Mann einsetzen. Und wenn man das nicht tut, sieht man diese explosiven Läufe, die man gegen alle anderen gesehen hat", sprach Washingtons Defensive Coordinator Joe Whitt Jr. am Donnerstag voller Ehrfurcht vom Running Back der Eagles.
Bei den beiden bisherigen Saisonspielen gegen Philly stand Barkley übrigens ebenfalls schon unter strenger Beobachtung und brachte es insgesamt trotzdem auf 296 Yards und vier Touchdowns.

Damit Barkley im NFC Championship Game nicht erneut glänzt, forderte Commanders-Linebacker Bobby Wagner indes höchste Konzentration von seinen Teamkameraden. "Man versucht einfach, ihn unter Kontrolle zu halten. Es wird unsere Herausforderung sein, das ganze Spiel über diszipliniert zu bleiben", berichtete der gebürtige Kalifornier.
NFL: Commanders-HC kennt Barkley bestens
Commanders-Coach Dan Quinn hat unterdessen schon genügend Gelegenheiten gehabt, um Barkleys Spiel zu studieren. Als Defensive Coordinator der Dallas Cowboys trat er sechsmal gegen den RB an, als dieser noch für die New York Giants auflief.
Ein Fakt, der die Fans in Washington erfreuen dürfte: Quinn gelang es in diesen Partien, Barkley bei durchschnittlich 38,3 Yards pro Spiel zu halten. "Jedes Mal, wenn ich gegen ihn gespielt habe, stand er im Mittelpunkt", warnte der 54-Jährige am Donnerstag allerdings davor, Barkley zu unterschätzen.
"Es sind diese explosiven Plays, die er kreieren kann", ergänzte Quinn. "Er hat die Schnelligkeit eines kleineren Running Backs und die Größe eines großen Running Backs. Es ist eine ungewöhnliche Kombination, aber es ist nicht nur die Größe dieses Kerls, die ihn so stark macht. Es ist beides."



































