Bis Ende Mai sprach eigentlich alles dafür, dass Kylian Mbappé in der Saison 2022/23 das Trikot von Real Madrid tragen würde. Doch dann verlängerte der Superstar völlig überraschend seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain. Nun hat er über die Hintergründe dieser nicht für möglich gehaltenen Kehrtwende gesprochen.
Wie genau der Vertrag von Kylian Mbappé nach dessen Verlängerung bis 2025 bei PSG aussieht, weiß kein Außenstehender so genau. Spekuliert wurde und wird dafür weiterhin fleißig. Von einem Netto-Gehalt in Höhe von 100 Millionen Euro, einem Handgeld in Höhe von 300 Millionen sowie einem umfassenden Mitspracherecht bei künftigen Entscheidungen des Klubs war in der Vergangenheit die Rede.
Dazu wurde stets gerätselt, welche Rolle Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron bei der Vertragsverlängerung des Superstars wirklich spielte. Zumindest diese Frage beantwortete Mbappé nun in einem Interview mit der "New York Times" selbst.
"Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass ich mal mit dem Präsidenten über meine Zukunft spreche. Das ist verrückt, wirklich verrückt", erinnerte sich Mbappé an die Unterhaltung mit Macron: "Er hat mit dann gesagt: 'Ich will, dass du bleibst. Ich will nicht, dass du jetzt gehst. Du bist sehr wichtig für das Land'", verriet der Stürmer, der erklärte: "Wenn dir der Präsident so etwas sagt, dann zählt das."
Mit Macron habe er letztlich über alles mögliche gesprochen, meinte Mbappé, der versicherte, dass Geld bei seiner Entscheidung keine Rolle spielte, "weil sie mir, egal, wo ich hingegangen wäre, überall Geld gezahlt hätten".
Mbappé flirtet noch immer mit Real Madrid
Dass er nun mehr Einfluss auf die Kader-Gestaltung hat, dementierte der Superstar. "Das ist nicht mein Job und das will ich auch nicht machen, weil ich darin einfach nicht gut bin. Ich bin gut auf dem Platz, meine Rolle ist nicht neben dem Platz. Da gibt es viele Menschen, die besser als ich sind."
Obwohl sein Wechsel zu den Königlichen nach Madrid am Ende auf spektakuläre Art und Weise platzte, wollte Mbappé einen späteren Transfer zum spanischen Spitzenklub nicht ausschließen. "Man weiß nie, was passiert. Ich war zwar nie da, aber es fühlt sich trotzdem fast wie mein Zuhause an", flirtete der Franzose mit dem spanischen Rekordmeister.































