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Ingolstadt feuert Schubert, Rehm übernimmt

André Schubert musste seinen Hut nehmen
André Schubert musste seinen Hut nehmen
Foto: © Stefan Bösl via www.imago-images.de
08. Dezember 2021, 19:33

André Schubert ist nicht mehr Trainer von Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt. Nur rund zwei Monate nach seiner Verpflichtung hat der Tabellenletzte den 50-Jährigen mit sofortiger Wirkung freigestellt, wie der Club mitteilte.

Nachfolger wird Rüdiger Rehm, der die Mannschaft auf das Heimspiel gegen Hannover 96 vorbereiten soll. Der FCI reagiert damit auf die sportliche Krise der letzten Wochen.

"Wir haben diese Entscheidung nach eingehender Analyse der aktuellen Situation getroffen", sagte Sport-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer laut Mitteilung zur Trennung von Schubert. Zusammen mit Schubert wurde auch Co-Trainer Asif Saric von seinen Aufgaben entbunden. Mit dem 43 Jahre alten Rehm sei der "richtige Mann für diese Schlüsselposition" gefunden worden, sagte Beiersdorfer der einer späteren Mitteilung zufolge.

Rehm "wird kurzfristig wichtige Impulse setzen"

"Er wird kurzfristig wichtige Impulse setzen, steht aber auch konzeptionell für eine mittel- und langfristige Weiterentwicklung des Teams", fügte der Sport-Geschäftsführer an. "Für uns sind beide Faktoren ganz entscheidend, weil wir uns mit unterschiedlichen Szenarien befassen müssen. Ausdrücklich und allem voran liegt der volle Fokus jetzt darauf, Erfolgserlebnisse einzufahren, um das Ziel 'Klassenerhalt' noch erreichen zu können."

Schubert hatte erst Ende September die Nachfolge von Roberto Pätzold angetreten. Ihm gelang seitdem kein Sieg mit den Ingolstädtern, stattdessen gab es fünf Niederlagen und drei Remis. Nach 16 Spieltagen liegt der FCI abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Rehm war zuletzt von Februar 2017 bis Oktober 2021 für den SV Wehen-Wiesbaden tätig.

Nachdem zuletzt insgesamt 18 corona- oder verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hatte, hat sich die Personallage inzwischen wieder etwas entspannt. "Mehrere symptomfreie Profis konnten sich gemäß den gesetzlichen Richtlinien aus der häuslichen Quarantäne freitesten, sodass bereits ein Großteil des Kaders wieder gemeinsam auf dem Platz stand", teilten die Oberbayern mit.

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11VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrück822411:15-48
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