Mit seinem Klub Istanbul Basaksehir gewann Borussia Dortmunds ehemaliger Chefcoach Nuri Sahin zwar am Wochenende knapp mit 2:1 gegen Gaziantep FK. Die BVB-Ikone wurde dabei aber in einen Eklat verwickelt.
Schon während der Partie geriet Sahin mit seinem Trainer-Pendant Orhan Ak aneinander. Nach dem Spiel eskalierte die Situation rund um die beiden Übungsleiter.
Sahin schimpfte nach dem Schlusspfiff lautstark gegen sein Gegenüber und musste von mehreren Spielern zurückgehalten werden.
Noch heftiger drehte aber Orhan Ak durch. Dieser war kaum zu bremsen und konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden, handgreiflich zu werden. Folgerichtig sah er im Nachhinein auch die Rote Karte.
Unterdessen konnte sich Sahin dann doch über den Sieg freuen und schlug auf der anschließenden Pressekonferenz schon wieder sanfte Töne an.
"Was dort passiert ist, ist dort passiert und bleibt auch dort. Ich möchte auf solche Dinge eigentlich gar nicht weiter eingehen. Für mich zählte nur das Spiel. Ich verhalte mich niemals respektlos – wer mich kennt, weiß das. Ich wünsche Antep viel Erfolg. Für uns waren es sehr wichtige drei Punkte", erklärte der Ex-Borusse nach der Partie.
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Vom BVB nach Istanbul
Sahin hatte das Amt des Cheftrainers bei Basaksehir im September 2025 übernommen. Rund ein halbes Jahr zuvor war der gebürtige Sauerländer bei seinem Herzensklub Borussia Dortmund entlassen worden.
Dort hatte er 2024 Edin Terzic als Trainer abgelöst, schaffte es aber nicht, den BVB zu stabilisieren.
Ganz anders bei Basaksehir. Dort hatte Sahin meist für gute Schlagzeilen gesorgt. Er übernahm die Mannschaft in einer schwierigen Phase und führte das Team am Ende bis auf den fünften Platz. Aktuell rangiert die Mannschaft mit zwölf Punkten aus acht Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz. Am kommenden Spieltag treffen Sahin und Co. auf Stadtrivale Besiktas.













