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Gelb-Rot für Guilavogui

Kontroverser Last-Minute-Elfer: Wolfsburg verschenkt Sieg

Josuha Guilavogui sah kurz vor Ende die Gelb-Rote Karte
Josuha Guilavogui sah kurz vor Ende die Gelb-Rote Karte
Foto: © Revierfoto via www.imago-images.de
29. September 2021, 23:04

Stark gekämpft, aber den Sieg verschenkt: Der VfL Wolfsburg hat in der Champions League den ersehnten Heimsieg verpasst. Die Mannschaft von Trainer Mark van Bommel kam im ersten Königsklassen-Heimspiel seit über fünf Jahren nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den FC Sevilla hinaus - und haderte am Ende mit dem Schiedsrichter.

Ivan Rakitic (87.) glich für die Spanier nach einem schmeichelhaften Foulelfmeter noch aus. Josuha Guilavogui sah für sein Einsteigen die Gelb-Rote Karte (85.). Die Entscheidung des Unparteiischen Georgi Kabakow (Bulgarien) nach Videobeweis quittierte das Wolfsburger Publikum mit lauten Pfiffen. Renato Steffen (48.) hatte die Wölfe in einer ruppigen Partie zunächst in Führung gebracht.

"Das ist bodenlos. Ich weiß nicht, ob die Schiedsrichter heute zum ersten Mal den Videobeweis benutzt haben. Das kann man in der Champions League nicht pfeifen. Ohne den Schiedsrichter hätte Sevilla heute nichts mitgenommen", motzte Maximilian Arnold am "DAZN"-Mikrofon. Torschütze Steffen äußerte sich gemäßigter: "Es ist schwierig für den Schiedsrichter. Er hat heute gegen uns entschieden, aber wir müssen das hinnehmen. Wir können es nicht mehr ändern."

Für Wolfsburg war an diesem Abend deutlich mehr drin, so rangiert der Werksklub nach dem zweiten Unentschieden im zweiten Champions-League-Spiel aber auf Platz drei in Gruppe G - dennoch hat der Bundesligist damit weiter alle Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals. Am 20. Oktober geht es für die Niedersachsen im Europapokal bei RB Salzburg weiter.

"Wir haben für jeden Gegner unseren Plan", hatte van Bommel vor der Partie gesagt. Seine Mannschaft spielte vor 11.733 Zuschauern dann ohne Furcht, aggressiv, mit viel Willen. Mehr Ballbesitz hatte jedoch Sevilla, das sich mit Kurzpass-Spiel in die Spitze kombinierte. Wolfsburg versuchte hingegen nach Ballgewinnen schnell über Ridle Baku oder Dodi Lukebakio nach vorne zu kommen - beide Teams fanden aber erst einmal keine Lücken.

Nach der ersten Halbzeit, in der sich beide Teams kaum echte Chancen herausspielen konnten, waren die Wölfe nach Wiederanpfiff direkt hellwach. Nach einer Lukebakio-Flanke und einem ziemlichen Durcheinander in der Abwehr von Sevilla stand Steffen goldrichtig und traf aus kurzer Distanz zur Führung.

Weghorst lässt Chancen liegen

Bis dahin hatten die Gästen, bei denen unter anderem die ehemaligen Bundesliga-Profis Ivan Rakitic und Thomas Delaney zunächst nur auf der Bank saßen, eigentlich mehr vom Spiel. Doch obwohl Abwehrchef John Anthony Brooks gesperrt fehlte, machte Wolfsburgs Defensive über weite Strecken einen stabilen Eindruck. Sebastiaan Bornauw und Maxence Lacroix bekamen von den quirligen Spaniern aber auch zunehmend kniffligere Aufgaben gestellt.

Natürlich machte Sevilla angesichts der drohenden Niederlage immer mehr Druck, ging mehr Risiko - und Wolfsburg versuchte den sich bietenden Platz über Konter zu nutzen. So hatte Topstürmer Wout Weghorst auch zwei richtig gute Chancen (59. und 72), doch der Niederländer vergab die mögliche Vorentscheidung.

So sahen die Zuschauer keine hochklassige, aber bis zum Schluss spannende Partie.

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