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Leipzig von holpriger Bayern-Jagd genervt

Bei RB Leipzig läuft es noch nicht nach Maß
Bei RB Leipzig läuft es noch nicht nach Maß
Foto: © Roger Petzsche via www.imago-images.de
17. Januar 2021, 12:24

Das Bemerkenswerte an der Bayern-Jagd von RB Leipzig ist: Man kriegt nicht so genau mit, ob sie überhaupt jagen oder nicht.

Selbst der ehrgeizige Trainer Julian Nagelsmann sagte nach dem vermeidbaren 2:2 (1:2) beim VfL Wolfsburg: "Ich thematisiere nicht das Bayern-Jagen, sondern unser eigenes Punkte-Sammeln." Und genau das ist im Moment ein Problem.

Denn seit der Tabellenführer und Serienmeister Bayern München seit Ende November für jedermann sichtbar ungewohnte Schwächen zeigt, haben die Leipziger selbst eine Menge Punkte liegen gelassen. Beim 1:3 gegen Borussia Dortmund spielte der Tabellenzweite kaum Chancen heraus. Beim 2:2 in Wolfsburg war nun wie schon beim 0:0 gegen den 1. FC Köln das Problem, viel zu viele Chancen nicht genutzt zu haben.

Was auch immer die Ursache ist, das oberste Credo aller Bayern-Jäger lautet immer noch: "Wenn die Bayern schwächeln, müssen die anderen Mannschaften da sein!" Nagelsmann selbst hat das 2019 nach seinem Wechsel zu RB der "Bild am Sonntag" so gesagt. Allein: "Da" sind im Moment weder die Leipziger, noch die Dortmunder und schon gar nicht Bayer Leverkusen, die noch vor einem Monat als Tabellenführer in ihr Spiel gegen Bayern München (1:2) gingen.

Bei dieser nahezu pausenlosen Abfolge von Spielen während der Corona-Zeit ist es kaum möglich, über einen langen Zeitraum beständig Höchstleistungen zu bringen. Genau das ist aber wohl die Voraussetzung, um eine Erfolgsmaschine wie den FC Bayern stoppen zu können. Der Umgang mit Erfolg, der Umgang mit Belastungen: Darin haben die Bayern den Leipzigern eine jahrelange Erfahrung voraus. Deren fehlende Beständigkeit zeigte sich am Samstag in Wolfsburg aber schon während einer einzigen Partie.

RB Leipzig in Top-Duellen noch zu wenig erfolgreich

RB begann stark und ging durch Nordi Mukiele in der vierten Minute in Führung. RB spielte auch eine genauso starke zweite Halbzeit, in der Willi Orban wenigstens noch den Ausgleich schaffte (54.). Dazwischen lag aber ein etwa halbstündiger Leistungseinbruch, den der VfL zu zwei Treffern durch Wout Weghorst (22.) und Renato Steffen (35.) nutzte. "Wir hatten leider wieder 30 Minuten drin, in denen wir nicht auf unserem höchsten Level gespielt haben", sagte Torwart Peter Gulacsi hinterher. "Das können wir uns in der Bundesliga nicht erlauben. Vor allem nicht, wenn wir oben mitspielen wollen."

Hinzu kommt: Unter Nagelsmann schafft es der Champions-League-Teilnehmer zu selten, gegen andere Spitzenteams zu gewinnen. Drei Unentschieden und zwei Niederlagen ist in dieser Saison bislang die Bilanz aus den Spielen gegen Bayern, Dortmund, Leverkusen, Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach. Bereits in der vergangenen Saison gewann RB von den zehn Duellen mit diesen fünf Teams nur eines. "Das nervt, das stimmt", sagte Sportdirektor Markus Krösche über diesen Makel. "Aber aufgrund der zweiten Halbzeit hier in Wolfsburg kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen."

Die nächste Chance, endlich mal einen Gegner aus den Top 6 der Tabelle zu schlagen, bietet sich bereits am Mittwochabend gegen das Überraschungsteam von Union Berlin (20:30 Uhr). "Das ist der nächste Gegner, der einen super Lauf hat. Da wollen wir die drei Punkte unbedingt holen", sagte Gulacsi.

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SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
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Borussia Dortmund
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1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
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1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
2
2
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
4
2
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
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1
15:30
Sa, 16.05.
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Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
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VfB Stuttgart
Stuttgart
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2
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Sa, 16.05.
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FC St. Pauli
St. Pauli
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VfL Wolfsburg
Wolfsburg
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Sa, 16.05.
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1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
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FC Augsburg
Augsburg
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15:30
Sa, 16.05.
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Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
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TSG Hoffenheim
Hoffenheim
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Sa, 16.05.
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FC Bayern München
FC Bayern
5
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1. FC Köln
1. FC Köln
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1
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Sa, 16.05.
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Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
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Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
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Sa, 16.05.
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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern342851122:368689
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB34227570:343673
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig34205966:471965
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart34188871:492262
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim34187965:521361
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen34178968:472159
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg341381351:57-647
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3411111261:65-444
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg341271545:61-1643
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 053410101444:53-940
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin341091544:58-1439
12Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach349111442:53-1138
13Hamburger SVHamburger SVHamburger SV349111440:54-1438
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln347111649:63-1432
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder34881837:60-2332
16VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg34781945:69-2429
171. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim34682041:72-3126
18FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli34682029:60-3126
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