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BVB feiert Königsklassen-Erfolg gegen Brügge

Favre erklärt Moukoko-Verzicht - Sancho löst Beckham ab

Video: Favre schwärmt von Sancho
25. November 2020, 09:09

16 Treffer in nur 12 Spielen - Erling Haaland sorgt in der Königsklasse weiter für Furore. Doch beim 3:0 über Brügge tritt auch ein anderer Profi aus dem Dortmunder Talente-Schuppen zurück ins Rampenlicht - nach zuvor langen Wochen im Schatten.

Der letzte englische Fußballer, der für ein nicht-englisches Team einen direkten Freistoß (klar soweit?) verwandelt hatte, war David Beckham. Hätte man drauf kommen können. Nun, dieses wirklich völlig unnütze Fachwissen ist seit Dienstagabend ohnehin überholt. Denn seit Dienstagabend ist Jadon Sancho der letzte englische Fußballer, der für ein nicht-englisches Team einen direkten Freistoß (soweit klar?) verwandelt hat. In der Champions League traf der 20-Jährige unmittelbar vor der Pause für Borussia Dortmund zum 2:0 gegen den FC Brügge. Es war ein wirklich, wirklich schönes Tor.

Aus 18 Metern, zentral vor dem Tor der Belgier, zirkelte der Außenstürmer den Ball gefühlvoll mit reichlich Effet in den linken Winkel (aus Sicht des Schützen). Dass wir mit dieser Szene des souveränen 3:0-Erfolgs beginnen und nicht mit der nächsten Würdigung des phänomenalen Erling Haaland, das hat gute Gründe. Denn Sancho, der so wundervoll Fußballspielen kann, war ja zuletzt in eine tüchtige Krise geschrieben worden (zurecht).

Anders als Haaland, der weiterhin nicht bereit ist, von seiner erstaunlichen Bilanz von mehr Toren als Spielen für die Dortmunder abzurücken. Gegen Brügge traf der Norweger erneut doppelt. Beim 1:0 fand er die eine kleine Lücke in der Torwart-Ecke, beim 3:0 hämmerte er den Ball aus der Drehung rein. Mit dem dritten Sieg in Serie festigte das Team seine Tabellenführung und benötigt nun aus den beiden ausstehenden Gruppenspielen gegen Lazio Rom und in St. Petersburg nur noch einen Punkt für den Einzug in die K.o.-Runde.

"Wir brauchen Jadon"

"Erling ist ein fantastischer Spieler. Er arbeitet jeden Tag auf und neben dem Platz", schwärmte sein an diesem Abend kongenialer Sturmpartner Sancho. Solche Sätze waren in den vergangenen beiden Jahren auch sehr häufig über den jungen Engländer gefallen. Mit seinem Tempo, seiner Stärke im Dribbling und seinen Fähigkeiten in Abschluss und Vorbereitung hatte er nicht nur seinen Trainer, seine Kollegen und die Fans des BVB verzaubert, er hatte auch die Fußball-Elite in Europa wuschig gemacht. Und so wurde sehr viel medialer Platz drauf verwendet, all die Gerüchte um das Supertalent aufzuschreiben. Seine Großartigkeit gipfelte dann allerdings in gleich mehreren sehr unartigen und ungehörigen Momenten abseits des Platzes. Und in dieser Saison auch in sehr vielen überraschend wenig großartigen Momenten auf dem Rasen.

Ob dieser Dienstagabend nun wirklich das Ende der Formkrise ist? Möglich. Zumindest bot Sancho gegen Brügge seine bisher beste Saisonleistung. Eine bemerkenswert wichtige Erkenntnis für die ohnehin derzeit formstarken Dortmunder. Es war die beste Saisonleistung, nicht nur wegen des wirklich, wirklich schönen Tores, das auch seinen Trainer Lucien Favre verzückte. Mit beiden an den Kopf geschlagenen Händen bestaunte er den Treffer seines Flügelstürmers. Es war eine Geste, die einst Bayern-Coach Josep Guardiola zur Legende gemacht hatte, als er den historischen 8:59-Minuten-Fünferpack von Robert Lewandowski gegen den VfL Wolfsburg miterlebt hatte. "Dieser Sommer war speziell für Jadon. Er sollte das natürlich verdauen - und er wird zurückkommen", sagte Favre. Ähnlich sah es Lizenzspielerchef Sebastian Kehl. Bei "DAZN" sagte er: "Wir brauchen Jadon. Er ist ein fantastischer Spieler, und er wird noch besser."

Favre erklärt Moukoko-Verzicht

Ob das auch für Haaland gelten kann? Geht das überhaupt? Zu gut ist der Norweger einfach schon jetzt. Dass er mit seinem 1:0 auch noch für den 200. Treffer der Dortmunder in der Champions League sorgte und mit acht Toren nun erfolgreichster Schütze des Vereins in diesem Wettbewerb ist, das passt zur anhaltenden Erfolgsgeschichte des 20 Jahre alten Angreifers. Er überflügelte damit auch Klub-Legenden wie Stéphane Chapuisat, Andreas Möller und Lars Ricken - und das nach nur sechs Spielen.

Ein Mann, dem sie rund um Dortmund eine ähnliche Entwicklung zutrauen, ist Youssoufa Moukoko, das gehypte Mega-Talent. Seit dem vergangenen Samstag gehört er nun offiziell zum professionellen Spielbetrieb. Beim furiosen 5:2-Erfolg der Dortmunder gegen die Hertha in Berlin wurde er spät eingewechselt, sammelte aber immerhin bereits fünf Ballkontakte. Die waren allerdings weit weniger spektakulär als die Erzählung um ihn herum.

Gegen Brügge war der 16 Jahre und vier Tage alte Stürmer wieder im Kader. Dieses Mal aber ohne Einsatz. Aber warum eigentlich? Nun: "Wir haben noch viele andere Spieler in der Offensive", erklärte Favre. "Youssoufa Moukoko ist ein sehr guter Spieler und hat noch viel vor sich. Er wird ein sehr guter Spieler werden, aber er muss auch ein wenig Geduld haben, denn er ist gerade erst einmal 16 Jahre alt. Wir werden sehen, wie er trainiert."

Der jüngste Fußballer, der in der Champions League jemals ein Tor erzählt hat, ist seit dem 10. Dezember 2019 übrigens Ansu Fati, das Top-Talent des FC Barcelona. Bei seinem Treffer gegen Inter Mailand war er 17 Jahre und 40 Tage alt.

Tobias Nordmann

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