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Herber Rückschlag im Abstiegskampf

Last-Minute-Schock! Werder unterliegt dem SC Paderborn

Werder Bremen kassiert Heimpleite gegen den SC Paderborn
Werder Bremen kassiert Heimpleite gegen den SC Paderborn
Foto: © Martin Rose, getty
08. Dezember 2019, 19:51
sport.de
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Der SC Paderborn lebt noch: Durch einen 1:0 (0:0)-Sieg bei Werder Bremen verließ der Aufsteiger zum ersten Mal seit dem 5. Spieltag wieder den letzten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga.

Das Siegtor des eingewechselten Sven Michel wurde in der Nachspielzeit erst nach langen Diskussionen und dem Einsatz des Videobeweises gegeben (90.+2 Minute).

"Es ist cool, mal nicht mehr das Schlusslicht zu sein", sagte Paderborns Manager Martin Przondziono: "Wir haben auch nicht wie ein Tabellenletzter ausgesehen. Die Mannschaft hat ihren Lernprozess fortgesetzt, wir sind wieder im Geschäft."

Aus Sicht des SCP hatte der Sieg sogar noch den angenehmen Nebeneffekt, dass er auch Werder Bremen weiter tief in der Abstiegszone festhält.

Denn nur eine Woche nach ihrem vermeintlich befreienden Sieg in Wolfsburg erlebte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt am Sonntagabend den nächsten Rückschlag in dieser bislang so verkorksten Saison.

SC Paderborn hält von Beginn an dagegen

Vor 39.870 Zuschauern war im Weser-Stadion schon nach wenigen Sekunden klar, dass Werder hier nicht einfach zum zweiten Sieg nacheinander spazieren würde.

Die Paderborner mögen zwar große Probleme bekommen, wenn sie gegen abwehrstarke Gegner das Spiel machen sollen.

Aber die Bremer Kombination aus großem Vorwärtsdrang und langsamer Abwehrreihe kam dem Aufsteiger entgegen. Sie gab seinen schnellen Offensivspielern wie Christopher Antwi-Adjei viel Raum.

In der achten Minute scheiterte der 25-Jährige als erster Paderborner an Werders starkem Torwart Jiri Pavlenka.

Sebastian Vasiliadis mit einem Distanzschuss (29.) und Klaus Gjasula mit einem Kopfball (30.) machten diese Erfahrung vor der Pause auch noch.

Beste Chancen für Werder Bremen

Werder kam gegen diesen mutigen Aufsteiger überhaupt nicht ins Rollen - und hatte in der ersten Halbzeit trotzdem die beiden besten Chancen.

In der 14. Minute scheiterte erst Yuya Osako und dann auch Davy Klaassen freistehend an Torwart Leopold Zingerle.

Ähnlich gut war die Schussposition für Maximilian Eggestein, doch nach schöner Vorarbeit von Osako schoss er an seinem 23. Geburtstag am Tor vorbei (25.).

Florian Kohfeldt trifft auf seine Vergangenheit

Mit den Gästen teilte zumindest Werder-Trainer Florian Kohfeldt eine besondere Vorgeschichte. Denn sein persönlicher Aufstieg und der Durchmarsch der Paderborner verliefen in den vergangenen gut zwei Jahren parallel.

Noch im Oktober 2017 verlor Kohfeldt als Trainer von Werder II in der 3. Liga mit 1:7 gegen den SCP. Kurz darauf wurde er zum Chefcoach der Bundesliga-Mannschaft befördert - und Paderborn stieg zweimal nacheinander ebenfalls bis in die 1. Liga auf.

Im Vergleich zu diesem Spiel in der Saison 2017/18 gehörten am Sonntagabend immer noch vier Paderborner zur Startelf und sieben zum 18er-Kader ihres Teams.

Kohfeldt dagegen freute sich, dass nach Ludwig Augustinsson gegen Schalke diesmal mit Kapitän Niklas Moisander wieder ein lange verletzter Verteidiger sein Comeback gab.

Doch was hilft eine erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung spielende Abwehr, wenn es vorne nicht läuft? Werder war zwar nach der Halbzeitpause dominanter als noch davor, spielte sich aber kaum klare Torchancen heraus.

Rekord-Jäger Claudio Pizarro bringt nicht die Wende

Es dauerte bis zur 61. Minute, ehe Milot Rashica in der Paderborner Hälfte mal etwas Freiraum bekam, aber im Strafraum noch gestoppt wurde.

Kurz darauf lenkte Torwart Zingerle einen Schuss von Maximilian Eggestein gekonnt über das Tor (64.). Immerhin: Auch Paderborn war nicht mehr so gefährlich wie noch in der ersten Hälfte.

Werders letztes Mittel wie so oft: Die Einwechselung von Claudio Pizarro, der diesmal auch noch einen weiteren Rekord aufstellte.

Denn der SC Paderborn ist bereits der 38. Gegner, auf den der 41-Jährige in der Bundesliga traf. Ein Tor gelang aber auch ihm nicht mehr - dafür jubelten in der Nachspielzeit dann die Paderborner.

34. Spieltag
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SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
0
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
2
0
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
0
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
2
2
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
4
2
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
1
1
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
2
0
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
2
2
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
1
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VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
3
1
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
4
2
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
0
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
4
2
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
0
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
5
3
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
1
1
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
1
0
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
1
0
15:30
Sa, 16.05.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern342851122:368689
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB34227570:343673
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig34205966:471965
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart34188871:492262
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim34187965:521361
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen34178968:472159
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg341381351:57-647
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3411111261:65-444
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg341271545:61-1643
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 053410101444:53-940
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin341091544:58-1439
12Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach349111442:53-1138
13Hamburger SVHamburger SVHamburger SV349111440:54-1438
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln347111649:63-1432
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder34881837:60-2332
16VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg34781945:69-2429
171. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim34682041:72-3126
18FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli34682029:60-3126
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#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane1036
2VfB StuttgartDeniz Undav019
3Borussia DortmundSerhou Guirassy117
4Bayer LeverkusenPatrik Schick416
5FC Bayern MünchenLuis Díaz015