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Nach Kopfverletzung: Hoffenheims Hübner kämpft weiter

Bejamin Hübner spielt seit 2016 in Hoffenheim
Bejamin Hübner spielt seit 2016 in Hoffenheim
Foto: © getty, Matthias Hangst
23. Oktober 2018, 12:30

Sein Vater macht sich nach wie vor große Sorgen. "Das Wichtigste ist, dass er wieder vollständig gesund wird", sagte Bruno Hübner zuletzt über seinen Sohn Benjamin.

Richtig gesund ist der Profi des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim allerdings schon lange nicht mehr. Der Filus des Sportdirektors vom Ligarivalen Eintracht Frankfurt leidet seit knapp drei Monaten an den Folgen einer Gehirnerschütterung.

Dabei hatte Hübner am 3. August im TSG-Trainingslager im österreichischen Windischgarsten eigentlich "nur" einen Ball ins Gesicht bekommen.

Doch schon am selben Abend fehlte der 29-Jährige beim Grillen mit den Fans. Der Leistungsträger der Hoffenheimer, den Trainer Julian Nagelsmann schon oft als "im Grunde unverzichtbar" bezeichnet hat, musste damals die Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus in Kirchdorf verbringen.

Hübner zurück im Lauftraining

Doch damit war es noch lange nicht getan. Die Symptome verschwanden einfach nicht. Der Innenverteidiger wurde von dauerhaften Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit geplagt. Einer Untersuchung folgte die nächste. Mit Neuro-CT, Neuro-MRT und diversen anderen Methoden wurde nach den Ursachen geforscht.

Heraus kam dabei aber nur, dass es sich wohl um eine Gehirnerschütterung handelt, deren Heilung ungewöhnlich lange dauert. Hübner, der es zwischenzeitlich unter anderem mit Akupunktur versuchte, durfte sein Smartphone nicht mehr nutzen. Ebenso waren Fernsehen, Lesen und Autofahren verboten.

Nagelsmann machte noch Mitte September keinen Hehl daraus, das er sehr besorgt um seinen Schützling ist - schließlich sind schwerwiegende Spätfolgen von Kopfverletzungen aus anderen Sportarten längst bekannt. "Mir tut er einfach leid, weil er in der Luft hängt", sagte der 31-Jährige: "Wir brauchen ihn - von der Art wie er spielt und als Charakter."

Ein wenig aufatmen konnte Nagelsmann dann in der vergangenen Wochen. Endlich gab es positive Nachrichten, Hübner kehrte nach vielen Tests ins Lauftraining zurück. "Er verkraftet Belastung wieder", sagte Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen der "Rhein-Neckar-Zeitung".

"Zeit sollte keine Rolle spielen"

Wann Hübner den Kraichgauern aber wieder zur Verfügung stehen wird, ist völlig offen. "Im Fußball hat man mit solchen Verletzungen wenig Erfahrung. In anderen Sportarten, etwa Rugby oder Football, ist das anders", äußerte Rosen: "Da gibt es bei Kopfverletzungen sogar Schutzsperren. Die Situation erfordert einfach Geduld - und die haben wir."

Geduld wünscht sich auch Bruno Hübner von seinem Sohn. "Ich kann verstehen, wenn er so schnell wie möglich wieder fit werden will, um seiner Mannschaft helfen zu können und auch das Highlight Champions League zu erleben", sagte der 57-Jährige der "Bild": "Zeit sollte aber keine Rolle spielen."

 

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