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"Wollen, dass es ausschließlich auf dem Platz zur Sache geht"

HSV-Boss appelliert vor Derby gegen St. Pauli an Fans

HSV-Sportchef Ralf Becker hofft auf ein friedliches Derby gegen St. Pauli
HSV-Sportchef Ralf Becker hofft auf ein friedliches Derby gegen St. Pauli
Foto: © getty, Martin Rose
24. September 2018, 10:19
sport.de
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Am Sonntag (13:30 Uhr) kommt es zum ersten Stadtderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Sicherheitslage wird angespannt sein. HSV-Sportvorstand Ralf Becker appellierte nun an die Fans.

"Es bedrückt natürlich, dass wir über ein Fußballspiel sprechen und innerhalb kürzester Zeit zwangsläufig das Thema Sicherheit aufkommt", sagte Becker in einem Interview mit dem "kicker": "Wir wollen und wir brauchen im Derby einen Hexenkessel, wir erwarten einen richtigen Kampf unserer Jungs, aber wir wollen natürlich, dass es ausschließlich auf dem Platz zur Sache geht und nicht abseits davon."

Der HSV-Sportvorstand ist ohnehin der Meinung, dass die Gewaltbereitschaft der Fans in den letzten Jahren zugenommen hat. "Ich habe schon das Gefühl, dass es organisierter geworden ist - und dass es diesen Leuten nicht um Fußball geht, sondern vor allem um Frust und Probleme des Alltags", so der 47-Jährige.

Auch Uwe Stöver, Sportchef von St. Pauli, sieht die Entwicklung kritisch: "Zum einen ist es eine Katastrophe, wie kurzfristig über das Internet Verabredungen getroffen werden können, zum anderen zweifle ich aber auch an, dass die, über die wir beim Thema Gewalt reden, wirklich mit dem Herzen an ihrem Verein hängen. Für mich sind das vermehrt Leute, die andere Dinge als ihren Klub im Kopf haben, die wollen Randale machen, bauen ihren Alltagsfrust ab."

Rivalität wird über Generationen gelebt

Trotz der gefährlichen Sicherheitslage wollen sich die beiden Sportchefs auf auf den sportlichen Teil konzentrieren. "Natürlich ist der Anteil an Spielern aus der Region in den jeweiligen Vereinen längst geringer als das noch zu unserer aktiven Zeit der Fall war, dennoch hat der Reiz von Derbys nicht darunter gelitten", erklärte Becker und ergänzte: "Jeder spürt dieses Knistern, und kann sich diesem gar nicht entziehen. Die Rivalitäten sind einfach verankert."

Laut Stöver werde die "Rivalität über Generationen gelebt". Ein Spieler müsse nicht über Jahre in einem Klub sein, um die Bedeutung eines Derbys zu verinnerlichen, so der 51-Jährige.

Mentalitätsdebatte? "Zu flach und pauschal"

In dem Doppel-Interview äußerten sich Becker und Stöver ebenfalls zur Mentalitätsdebatte. Diese ist für Stöver oft "zu flach und pauschal. Kein Mensch ist in seinem Berufsleben an 365 Tagen im Jahr bei hundert Prozent, im Fußball kommt auch noch ein Gegner dazu, der die eigene Arbeit blockieren will. Einem Spieler oder einer Mannschaft deshalb immer gleich die Mentalität abzusprechen, geht mir zu schnell", so der St.-Pauli-Boss.

Auch Becker hält wenig von verfrühter Kritik an den Spielern. "Für mich gehört jeweils der gesamte Verein dazu. Die Mentalität, die auf dem Platz sichtbar wird, ist ein Ergebnis dessen, wie der Verein lebt, wie im Verein miteinander umgegangen wird. Wir alle drumherum sind dafür verantwortlich, dass die Jungs auf dem Platz richtig Bock auf ihren Verein haben."

Wichtig dafür sei, dass der HSV nicht den Fehler machen darf, sich nicht als Teil der 2. Liga zu fühlen. "Im Gegenteil: Wir sind ein Teil dieser 2. Liga, und die ersten Spiele haben gezeigt, dass wir uns alles hart erarbeiten müssen", so Becker. Bestes Beispiel dafür ist die jüngste 0:5-Klatsche gegen Jahn Regensburg.

 

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