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Fix! Kauczinski übernimmt den FC St. Pauli

Markus Kauczinski hat einen neuen Klub
Markus Kauczinski hat einen neuen Klub
Foto: © getty, Adam Pretty
07. Dezember 2017, 09:36

Sieben Spiele ohne Sieg waren zu viel: Zweitligist FC St. Pauli hat sich von Trainer Olaf Janßen getrennt. Markus Kauczinski soll die Hamburger nun wieder nach oben führen.

Markus Kauczinski legte zwei Minuten zu früh los. Schon um 9:28 Uhr betrat er seine neue Bühne beim FC St. Pauli. Der 47-Jährige hat als Nachfolger des geschassten Olaf Janßen keine Zeit zu verlieren.

"Alles ging sehr schnell. Wir hatten sehr intensive Gespräche in einer kurzen Zeit", sagte Kauczinski, der auf seine Kiez-Mission brennt: "Wenn eine Mannschaft auf die Fresse bekommen hat, ist es eine reizvolle Aufgabe, diese wieder aufzurichten."

Sieben Spiele ohne Sieg, nur Platz 14, zuletzt in zwei Partien neun Gegentore kassiert - St. Pauli ist zuletzt in der 2. Liga tatsächlich ziemlich vermöbelt worden. Und so wurde die Führungsetage um Sportchef Uwe Stöver nervös, die Trennung wurde Janßen am Mittwochabend in einem 90-minütigen Gespräch mitgeteilt - parallel lief die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter der Geschäftsstelle.

Neben dem Cheftrainer wurde auch Co-Trainer Patrick Glöckner entlassen. Ihre Posten behalten hingegen Co-Trainer Markus Gellhaus sowie Torwarttrainer Mathias Hain. Neu in das Trainerteam rücken wird Patrick Westermann. 

Stöver setzt großes Vertrauen in Kauczinski

Die "sportliche Entwicklung der letzten Wochen" habe zu der Entscheidung geführt, sagte Stöver, der vor sechs Tagen noch meinte, ein Einzelner trage keine Schuld an der Krise. Nun die Kehrtwende, am Montag wurde Kauczinski erstmals kontaktiert. Der Ex-Trainer vom Karlsruher SC und dem FC Ingolstadt habe "bewiesen, dass er Mannschaften entwickeln, stabilisieren und Talente entwickeln kann. Er ist Kenner der zweiten Liga", sagte Stöver, während sich Janßen am Donnerstag von der Mannschaft verabschiedete.

Kauczinski, der einen Vertrag bis 2019 unterschrieb, leitete schon am Vormittag das Training und zeigte sich zuversichtlich, dass er bis zu seinem ersten Spiel am Sonntag (13:30 Uhr) am Millerntorstadion gegen den MSV Duisburg schon die ersten Schritte für die Wende einleiten kann. "Wir haben Luft in allen Bereichen", sagte er: "Die momentanen Probleme kann man meistern."

Der Mythos St. Pauli habe dazu beigetragen, dass sich Kauczinski so schnell für die Kiezkicker entschieden habe. "Dass der Verein etwas Besonderes ist, solche Floskeln erspare ich Euch an dieser Stelle. Das weiß jeder", sagte er: "Ich wollte bei einem Verein mit Perspektive und einem gewissen Spirit arbeiten."

Kauczinski: "Situation nicht einfach"

Doch dass dieser Spirit auch auf St. Pauli manchmal nur Folklore ist, zeigt die Entlassung von Janßen. Allerdings sei die Situation mit der Krise vor einem Jahr, als der Klub an Ewald Lienen festhielt und am Ende belohnt wurde, nicht "zu vergleichen", sagte Stöver.

In der Beziehung zwischen Janßen und dem Team ist zuletzt offenbar etwas zerbrochen, sein Aktionismus soll nicht gut angekommen sein. Zuletzt setzte Janßen am 1. Advent ein Straftraining um acht Uhr morgens an, zudem wechselte er immer wieder die Aufstellungen. Jetzt übernimmt Kauczinski: "Die Situation ist nicht einfach, Kraft und Potenzial sind aber da, um aus dieser herauszukommen und zusammenzuwachsen."

 

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31. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim742114:12214
41. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg741214:9513
5VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg733119:12712
61. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern73316:4212
7FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli724110:8210
8Energie CottbusEnergie CottbusCottbus722315:16-18
9Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld722311:12-18
10VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrück722310:13-38
11Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig721413:1307
12VfL BochumVfL BochumBochum72145:7-27
13Hannover 96Hannover 96Hannover 9672147:12-57
14SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt72148:14-67
15SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth713310:13-36
16Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden71249:15-65
17Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe71246:14-85
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